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So unterstützen Sie die Forschung im Kampf gegen Corona | BR24

© www.fold.it

Spielen für die Wissenschaft: Foldit

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    So unterstützen Sie die Forschung im Kampf gegen Corona

    Mit Kopfarbeit und Rechenpower: Jeder kann die Wissenschaft im Kampf gegen Corona unterstützen. Wir erklären Ihnen, wie es geht.

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    Schon seit zwölf Jahren gibt es "Foldit“, ein Knobelspiel mit einem ganz besonderen Clou: Wer es spielt, der hilft zugleich der Wissenschaft. Hier falten die Spieler Proteine und wer besonders gute Proteine gefaltet hat, der schafft es möglicherweise nicht nur in die Bestenliste, sondern hilft auch mit, bestimmte Proteine zu entschlüsseln oder ein antivirales Protein zu designen.

    Und genau darum es gerade bei dem Projekt der Universität von Washington, das den Kampf gegen das Corona-Virus unterstützen soll. Die vielversprechendsten Ergebnisse werden am "Institute for Protein Design" getestet.

    Wer sich an der spielerischen Forschungsarbeit beteiligen möchte, der muss sich das Spiel auf der Seite der Forscher herunterladen. Große Systemanforderungen werden nicht benötigt, ebenso wenig wie biologisches Vorwissen. Einsteigern wird das Puzzle-Spiel mit Hilfe eines (allerdings englischsprachigen) Tutorials beigebracht. Foldit ist selbstverständlich umsonst und für Windows, iOS und Linux-Systeme verfügbar.

    Rechenpower spenden

    Wer mit Knobeln eher wenig anfangen kann, den kann die Wissenschaft trotzdem unterstützen - und zwar mit der Rechenleistung seines heimischen PCs. Über Programme wie BOINC oder Folding@home können User einen Teil ihrer Rechenkapazität der Anti-Corona-Forschung zur Verfügung stellen. Dazu muss man beispielsweise bei Folding@home ein etwa 30 Megabyte großes Programm herunterladen. Nach Installation kann man festlegen, wie viel Rechenkapazität man für die Forschung abknapsen möchte. In der niedrigsten Stufe sind das etwa 35 Prozent.

    Währenddessen kann man seinen PC weiterverwenden, das Programm arbeitet im Hintergrund. Allerdings muss man natürlich mit Leistungseinbußen rechnen, wobei man das Programm auch anhalten kann, wenn man die Power seiner Hardware gerade selbst benötigt.

    Überwältigende Hilfsbereitschaft

    Viele User scheinen die Forscher im Kampf gegen Corona unterstützen zu wollen. Am Wochenende waren die Server von Folding@Home zeitweise nicht erreichbar. Der Grund: Überlastung.