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So nutzen Sie das Internet - ohne dem Planeten zu schaden | BR24

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Das Internet verbraucht Strom. Aber es kann auch dazu beitragen, dass die Energiewende gelingt.

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    So nutzen Sie das Internet - ohne dem Planeten zu schaden

    Wer das Internet benutzt, der verbraucht Energie. Aber wer das Netz richtig nutzt, der kann eine Menge CO2 einsparen. Wir erklären Ihnen, was Sie beachten müssen.

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    Von
    • Christian Schiffer

    Der Energiehunger des Internets steigt rapide an. Kein Wunder: Musik wird schon längst gestreamt und auch TV-Serien und Filme erreichen Fernseher, Tablets, Laptops und Smartphones mittlerweile über das Netz. Aber es gibt einige Ratschläge, die Sie beherzigen können, wenn Sie das Internet umweltfreundlich nutzen wollen.

    Erstens: Achten Sie auf eine gute Internetverbindung. WLAN spart Strom. Je schlechter die Verbindung, desto höher der Energieverbrauch.

    Zweitens: Wenn Sie ein Handy kaufen, prüfen Sie, ob es nicht auch ein gebrauchtes Smartphone tut. Und wenn ihr Handy kaputt geht, dann lassen Sie es reparieren. Es gibt Seiten im Netz, die Geräte auch danach bewerten, ob und wie leicht es möglich ist, Handy & Co. zu reparieren.

    Drittens: Benutzen Sie ihre Gadgets so lange, wie es geht. Und wenn Sie sich einen eReader kaufen, dann nutzen sie ihn. Für die Herstellung eines E-Reader wird in etwa so viel CO2 verbraucht wie für 30 bis 60 Bücher. Jedes Buch, das Sie ab jetzt darüber hinaus digital verschlingen, sorgt für gutes Öko-Karma.

    Viertens: Bei Streaming-Anbietern kann man in der Regel die Auflösung herunterregeln. Der Unterscheid für das menschliche Auge ist klein, der Unterschied im Stromverbrauch hingegen enorm. Etwa 80 Prozent des Stromverbrauchs des Internets wird mittlerweile nämlich schon durch Videostreaming verursacht. Entscheidend ist auch die Größe des Bildschirms. Eine Serie auf einem Smartphone zu streamen verbraucht natürlich ungleich weniger Energie, als wenn man die gleiche Serie auf einem quadratmetergroßen 4k-Fernseher anschaut.

    Fünftens: Misten Sie aus! Denn Datensparsamkeit auch der Umwelt zu Gute.

    Und sechstens - ganz wichtig: Nutzen Sie das Internet! Denn obwohl das Internet viele Co2 verbraucht, kann man mit dessen Hilfe auch viel Co2 einsparen. Internet oder Inlandsflug, Smartphone oder Smog, Keyboard oder Kreuzfahrt, das ist eben nicht egal. Eine Videokonferenz ist sehr viel ressourcenschonender als ein Inlandflug. Und wenn Sie eine Videokonferenz durchführen, fragen Sie sich, ob dabei da Bild mit dabei sein muss, oder ob es nicht auch reicht, seinen Gesprächspartner nur zu hören. Auch das spart Energie ein.

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