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Snapchat: Schüler verbreiten Nacktfotos einer Fünftklässlerin | BR24

© Colourbox.com

Symbolbild: Jugendliche schauen auf ihre Handys.

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    Snapchat: Schüler verbreiten Nacktfotos einer Fünftklässlerin

    Eine Fünftklässlerin einer oberfränkischen Realschule hat Nacktbilder über das Onlineportal Snapchat verschickt. Gedacht waren sie wohl nur für die Augen eines bestimmten Jugendlichen. Doch dann machten die Fotos die Runde, so die Polizei.

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    Der Schulleiter meldete den Fall der Polizei. Lehrer waren darauf aufmerksam geworden, heißt es weiter. Das Mädchen begann, sich vor Verzweiflung selbst zu verletzen. Mehrere Telefone wurden daraufhin beschlagnahmt. Der "Straftatbestand der Verbreitung von Kinderpornographie" steht im Raum.

    Polizei warnt ausdrücklich vor Gefahren

    Die Polizei nimmt den Fall zum Anlass, um noch einmal ausdrücklich auf die Gefahren der Handynutzung bei Kindern hinzuweisen. Offiziell ist Snapchat ab 13 Jahren zugelassen – die Schülerin, deren Bilder im aktuellen Fall an ihrer eigenen Schule und wohl auch darüber hinaus verbreitet wurden, ist aber jünger.

    Einmal online – immer online

    Die Polizei appelliert daher an die Eltern von Kindern mit Smartphones: Kinder müssen auf die Gefahren hingewiesen werden. Was einmal online ist, ist online, sagt Katrin Schamel, Präventionsbeauftragte im Polizeipräsidium Oberfranken. "Einmal veröffentlichte Bilder können nicht mehr eingefangen werden."

    Hilfe, wenn Bilder gelöscht werden sollen

    Sind Bilder online, die einem unangenehm sind, können Eltern oder Jugendliche diese dem Betreiber oder über Stellen wie jugendschutz.net oder internet-beschwerdestelle.de melden. In schweren Fällen sollte auch die Polizei verständigt werden.