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Im Zweifel kann man das 9-Euro-Ticket auch am Automaten ziehen.

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"Sehr viele Anfragen": 9-Euro-Ticket lässt Bahn-Server erlahmen

Seit heute ist das 9-Euro-Ticket für Juni für die Deutsche Bahn buchbar. Viele wollten das schon am Montagmorgen tun. Teilweise war aufgrund überlasteter Systeme Geduld gefragt. Es gibt jedoch Alternativen zur Online-Buchung.

Von
Thomas MoßburgerThomas Moßburger
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Ob das 9-Euro-Ticket, mit dem die Deutschen im Juni, Juli und August für jeweils neun Euro pro Monat, bundesweit den öffentlichen Nahverkehr benutzen dürfen, wirklich für einen Ansturm auf Sylt sorgt, muss sich erst noch zeigen. Auch, wenn Mallorca-Schlager-Sänger bereits davon singen und den Begriff "Sylle" prägen.

Klar ist dagegen schon jetzt, dass der Ansturm auf die Tickets an sich groß ist. Obwohl der Juni noch einige Tage entfernt ist, legten die laut Deutscher Bahn "sehr vielen Anfragen" am Montagmorgen die Online-Buchung immer wieder einmal lahm. "Vereinzelt kann die Online-Buchung daher etwas länger dauern. Wir möchten hierfür um Verständnis bitten und entschuldigen uns für etwaige Wartezeiten", sagte ein Bahnsprecher gegenüber BR24.

Diesen Hinweis sahen heute einige, die sich schon Ende Mai ein 9-Euro-Ticket sichern wollten.

Bildrechte: Screenshot/Bahn.de

Nicht nur Deutsche Bahn verkauft 9-Euro-Ticket

Im Netz funktioniert die Buchung derzeit so: Auf der Startseite von Bahn.de finden man einen Link mit Titel "Zum 9-Euro-Ticket". Anschließend klickt man sich weiter, wählt einen Geltungsmonat aus und bezahlt schließlich. Kommt eine der angesprochenen Überforderungsmeldungen in die Quere, gilt es zu warten und den Prozess im Zweifel nochmal zu starten.

Möglicherweise kann auch ein Blick auf die Seite oder in die App des lokalen Bahn- oder Nahverkehranbieters lohnen. Eine kurze Stichproben-Prüfung von BR24 zeigte, dass etwa die größeren Verkehrsverbünde, wie die Münchner MVG oder die mittelfränkische VGN das 9-Euro-Ticket bereits in ihren Ticket-Apps anbieten.

Gibt’s auch am Automaten oder im Reisezentrum

Ohnehin kann man aber das Ticket auch ganz altmodisch an Fahrkartenautomaten oder im DB-Reisezentrum als Papier-Billet erstehen. Wem es also online heute nicht schnell genug geht, der kann auch zum nächsten Bahnhof fahren und zuschlagen – oder einfach noch ein bisschen warten. Gültig sind die Tickets so oder so erst ab dem 1. Juni.

Für neun Euro pro Monat können Kunden bundesweit den Nah- und Regionalverkehr nutzen.

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