Zurück zur Startseite
Netzwelt
Zurück zur Startseite
Netzwelt

Sechs bayerische Gemeinden starten ins Gigabit-Zeitalter | BR24

© picture alliance / Klaus Ohlenschläger

Sechs bayerische Gemeinden kommen bald in den Genuss von Gigabit-Internet

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Sechs bayerische Gemeinden starten ins Gigabit-Zeitalter

Die EU-Kommission hat ein bayerisches Pilotprojekt zum Ausbau von Internet-Leitungen mit Gigabit-Kapazität genehmigt. Sechs bayerische Gemeinden können nun ins Gigabit-Zeitalter starten.

Per Mail sharen

Beim Breitbandausbau zählt Bayern zwar zur deutschen Spitze, im europäischen Vergleich ist Deutschland aber ein Nachzügler. Dennoch haben sich sowohl die Bundesregierung als auch die bayerische Staatsregierung das Ziel gesetzt, dass es bis 2025 flächendeckend Gigabit-Netze geben soll.

Bayern hat für sein Gigabit-Pilotprojekt nun grünes Licht von der Europäischen Union bekommen. Die sechs bayerischen Gemeinden Berching (Oberpfalz), Ebersberg (Oberbayern), Hutthurm (Niederbayern), Kammerstein (Mittelfranken), Kleinostheim (Unterfranken) und Kulmbach (Oberfranken) kommen nun in den Genuss von besonders schnellem Internet: Das neue Netz wird Geschwindigkeiten von 200 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) für Haushalte und 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bieten.

Das bayerische Pilotprojekt ist europaweit das erste, das die EU-Kommission im Rahmen ihrer so genannten Gigabit-Mitteilung genehmigt hat. Das bayerische Förderprogramm bewirkt nach Ansicht der EU eine „wesentliche Verbesserung“ der Internet-Versorgung in den betroffenen Gebieten.

Das bayerische Förderprogramm stellt eine staatliche Beihilfe dar und musste deswegen von der EU-Kommission genehmigt werden. Bayern hatte die Genehmigung der Förderung 2017 beantragt.

© BR24

Wie weit ist der Breitbandausbau in Bayern?