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Schlagabtausch im britischen Unterhaus zur Corona-App | BR24

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Eine Tracing-App wäre im Kampf gegen Corona das Tüpfelchen auf dem "i", nur leider habe kein Land der Welt eine funktionierende App, behauptet Großbritanniens Premier Johnson im Unterhaus. Doch, kontert Oppositionsführer Starmer: Deutschland.

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Schlagabtausch im britischen Unterhaus zur Corona-App

Großbritanniens Premier Boris Johnson hat sich im britischen Unterhaus vor der Opposition blamiert: Er behauptete, es gebe keine funktionierende Corona-Warn-App. Oppositionsführer Keir Starmer konterte: Doch, in Deutschland.

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Eine Tracing-App wäre im Kampf gegen Corona das Tüpfelchen auf dem "i", nur leider habe kein Land der Welt eine funktionierende App, behauptete Großbritanniens Premier Johnson im Unterhaus. Doch, konterte Oppositionsführer Keir Starmer: Deutschland.

Johnson blendet Realität der Corona-App völlig aus

Die vor einer Woche gestartete Corona-Warn-App wurde seitdem insgesamt 11,8 Millionen Mal runtergeladen. Das teilte das Robert-Koch-Institut auf Twitter mit. Bereits am Wochenende gab es mehr als zehn Millionen Downloads. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sprach in dem Zusammenhang von einem "starken Signal von Geschlossenheit". Die App sei häufiger heruntergeladen worden als die "Corona-Apps aller anderen EU-Staaten zusammen", sagte Spahn.

Bisher funktioniert die Warn-App nur in Deutschland. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU)rechnet damit, dass die App noch vor der Hauptreisezeit auch in anderen Ländern wie Österreich, der Schweiz und Italien nutzbar sein wird.