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Samsung's Klapp-Handy
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Autoren

Achim Killer
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Samsung's Klapp-Handy

„In den nächsten Monaten“ – das war die häufigste Zeitangabe auf Samsung’s Entwicklerkonferenz in San Francisco. In diesem Zeitraum will der Konzern etwa mit der Massenfertigung des gezeigten Falt-Displays beginnen.

Google unterstützt Samsung-Pläne

Damit ausgestattete Smartphones werden demnach einen kleinen Außenbildschirm haben – quasi auf dem Deckel des Geräts. Und aufgeklappt erscheint dann ein doppelt so großes Display. Ein solches Gerät ist so etwas wie Smartphone und Tablet in einem. Google hat erklärt, diese Technik mit seinem Betriebssystem unterstützen wollen. Aber auch das braucht seine Zeit. Voraussichtlich Ende nächsten Jahres kommt eine Android-Version mit entsprechenden Features heraus.

Royole stiehlt die Show

Der bis dato weitgehend unbekannte chinesische Hersteller Royole hat Samsung derweil die Show gestohlen und bereits vor ein paar Tagen ein faltbares Display gezeigt. Auch Huawei, Lenovo, LG und Xiaomi arbeiten an Klapp-Smartphones mit Groß-Display.

Bixby muss noch lernen

Ebenfalls „in den nächsten Monaten“ soll der – mehr oder minder intelligente - Bixby – ein Assistent wie Apple’s Siri oder Amanzon’s Alexa - ein paar Fremdsprachen lernen. Derzeit ist er gegenüber der Konkurrenz klar im Nachteil, weil er nur Koreanisch und US-Englisch versteht. In Deutschland etwa kann man seit zwei Jahren Smartphones kaufen, die über einen völlig sinnfreien Knopf verfügen. Vorgesehen ist der für den smarten Assistenten. Der aber ist hierzulande nicht erhältlich. Bixby kann noch kein Deutsch. Jetzt lernt er’s.

Große Ankündigungen und unausgereifte Geräte

Die Konferenz des weltgrößten Herstellers wirft ein Schlaglicht auf die Branche: Google’s Android ist auf die Geräte-Hersteller zugeschnitten. Sie können es verändern und so Handys auf den Markt bringen, die sich stark von denen der Konkurrenz unterscheiden. Auf der Strecke bleibt dabei die Sicherheit - darum müssten sich ebenfalls die Geräte-Hersteller kümmern, tun es aber oft nicht – und häufig auch die Qualität. Die Konzerne kündigen an, was sie nicht liefern können und werfen unausgereifte Produkte auf den Markt.

Autoren

Achim Killer

Sendung

Das Computermagazin vom 11.11.2018 - 16:35 Uhr