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Sachsinger's Security: WhatsApp und Signal mit neuen Funktionen | BR24

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Neue Funktionen bei WhatsApp und Signal / Phisphing-Warnung bei Paypal/ Mehr Privatspähre bei TikTok / Panne bei der Corona-Warn-App behoben

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Sachsinger's Security: WhatsApp und Signal mit neuen Funktionen

In den Online-Nachrichten zeigt Christian Sachsinger ein paar neue Features bei den Messengern WhatsApp und Signal. Außerdem wird vor einer neuerlichen Phishing-Attacke bei Paypal gewarnt. Und die Corona-Warn-App funktioniert wieder.

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Von
  • Christian Sachsinger

WhatsApp zum Schweigen bringen und trotzdem nichts verpassen… kann man jetzt mit der "später-lesen"-Funktion, die der Messangerdienst in der aktuellen Beta-Version für Android (2.21.2.2) eingebaut hat. Chats können damit extra stumm geschaltet werden, wobei die neuen Nachrichten dann in einer extra Schublade landen. Wenn man nachher auf den entsprechenden Reiter drauf klickt, kann man nachträglich alles nachlesen und auch wieder in den ursprünglichen Chat zurückschieben. Wann die Funktion hierzulande regulär die User erreicht, ist noch unklar.

Signal versucht, noch attraktiver zu werden

Angeblich freut sich der WhatsApp-Rivale derzeit über viele neue Kunden, die verärgert sind, weil sie dort der Weitergabe ihrer Daten an den Facebook-Konzern zustimmen müssen. Signal gilt schon lange als die wesentlich datensparsamere Variante und führt jetzt neue Funktionen ein. Es gibt wie bei WhatsApp jetzt auch hier animierte Sticker. Und Gruppenanrufe können mit acht Personen und nicht mehr wie bisher nur mit fünf geführt werden.

Neuerliche Phishing-Attacke bei PayPal

Es ist eigentlich eine uralte Masche, die scheint aber immer noch zu funktionieren, denn es gibt ständig neue Phishing-Verfälle, bzw. solche, die sich wiederholen. So versuchen Kriminelle, PayPal-User wieder in die Falle zu locken. Sie verschicken Mails, in denen es heißt: "Ihr PayPal-Konto ist vorübergehend eingeschränkt". Man fragt sich warum, was soll das, ist sauer... und wird leicht zum Opfer. Zur Verifizierung soll man nämlich seine Daten auf einer Seite eingeben, die sehr ähnlich aussieht wie des Zahlungsdienstleisters, aber von Betrügern ins Netz gestellt worden ist. Wer dort tatsächlich Namen und Passwort eintippt, hat verloren – wenn's blöd läuft, viel Geld.

Man kann's gar nicht oft genug wiederholen: Vorsicht bei Mails, die zum schnellem Handeln auffordern. Bei Mails genau den Absender checken, ob der mit dem Dienstleister zusammenpasst und ob da womöglich irgendwelche kryptischen Zeichen drinstehen – und: Wenn man sich nicht sicher ist, den Betreff der Mail in eine Suchmaschine eingeben, oft landet man dann gleich bei entsprechenden Warnhinweisen.

Tik-Tok entdeckt die Privatsphäre

Das insbesondere bei Jüngeren beliebte Netzwerk TikTok hat gemerkt, dass es vielleicht doch nicht so gut ist, wenn alle Welt deren Profile und Videos automatisch zu Gesicht bekommt. Jetzt ändert TikTok die Privatsphäreeinstellungen. Die Profile aller User zwischen 13 und 15 Jahren stehen jetzt grundsätzlich erst einmal auf "privat". Wer sich nicht nur seinen Freunden, sondern auch allen anderen zeigen will, muss erst einmal an den Einstellung rumpfriemeln.

Und: Google behebt den Fehler in der Corona-Warn-App

Android-Smartphones hatten in dieser Woche vorübergehend Probleme mit der Aktualisierung der Risikokontakte in der Warn-App. Der Fehler wurde gefunden. Es war ein Problem mit der Schnittstelle des Playstores, an den die Corona-Warn-App gewissermaßen andocken muss. Die App läuft inzwischen angeblich wieder ganz normal. Und durch die Panne sollen auch keine Daten oder Informationen zu potenziellen Gefährdungen verloren gegangen sein.Weitere Ausgaben dieser Kolumne finden Sie hier.

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