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Quartalszahlen: Apple löst sich aus iPhone-Abhängigkeit | BR24

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Apple-Store in Shanghai

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Quartalszahlen: Apple löst sich aus iPhone-Abhängigkeit

Apple hat es geschafft, seine Wirtschaftlichkeit zumindest in Teilen von seinem lahmenden Verkaufsschlager, dem iPhone, loszulösen. Trotz Rückgängen im wichtigen Smartphone-Geschäft fuhr der Konzern Gewinne ein.

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Die Strategie von Apple Chef Tim Cook scheint aufzugehen. Das Unternehmen aus dem Silicon Valley legt nicht nur ein deutliches Plus vor, sondern es kann die Rückgänge im wichtigen iPhone-Geschäft durch solide Zuwächse in anderen Bereichen ausgleichen.

iPhone-Geschäft schwächelt

Hier punktet vor allem das Geschäft mit Apple Watch, den vernetzten Lautsprechern sowie weiterem Zubehör wie den drahtlosen Kopfhörern. Der Umsatz ist in diesem Bereich von 3,7 Milliarden Dollar auf 5,5 Milliarden Dollar gestiegen.

Musik und Filme auf Wachstumskurs

Auf Wachstumskurs sind aber auch Online-Dienste wie Apple Music oder das Geschäft mit den Filmabrufen: Hier gibt es einen Anstieg innerhalb eines Jahres von 10,2 Milliarden auf 11,5 Milliarden Dollar. Zwar ist das iPhone nach wie vor sehr wichtig für Apple, es macht aber nur noch 48 Prozent des gesamten Geschäfts aus. In den vergangenen Jahren waren das meist zwei Drittel des Umsatzes.

Im dritten Geschäftsquartal hat Apple gut zehn Milliarden Dollar verdient; im Jahresvergleich ein Rückgang von 13 Prozent. Der Konzern sitzt nach wie vor auf dicken Reserven: 211 Milliarden Dollar hat das Unternehmen gebunkert.

© BR

Apple Quartalsergebnisse

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  • Marcus Schuler
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