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Phishing: Betrugsmails im Facebook-Gewand | BR24

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Seit Jahren ein Ärgernis: Phishing-Mails

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    Phishing: Betrugsmails im Facebook-Gewand

    Erneut landen gerade massenhaft emails in den Postfächern der User, die angeblich vom Facebook-Helpcenter stammen. In Wirklichkeit geht es jedoch um kriminelle Abzocke. Wir erklären, wie Sie sich schützen.

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    "Sie wurden fur urheberrechtliche Inhalte gemeldet“ steht im Betreff der mails, die gerade kursieren. Schon der fehlende Umlaut sollte stutzig machen und Zweifel sähen bezüglich der Seriosität des Absenders. Und in der Tat handelt es sich bei diesen Nachrichten um Phishing-Attacken, um an die Daten der jeweiligen Nutzer zu kommen.

    💡 Was ist "Fishing“?

    "Phishing“ ist eine Wortschöpfung, die auf das englische Wort für "angeln“ (fishing) anspielt. Und genau darum geht es auch: Über sogenannte "Phishing-Mails“ sollen Passwörter und sonstige persönliche Informationen "geangelt" werden. Eingesetzt werden hierfür vor allem mails, die den Nutzer dazu verleiten sollen, auf einer Seite der Kriminellen Daten einzugeben. Oft werden hierfür die Seiten so nachgebaut, dass sie vom Original kaum zu unterscheiden sind.

    Die fehlenden Umlaute sind nicht das Einzige, das misstrauisch machen sollte. Die Ansprache wechselt zwischen dem kumpelhaften "Du" und dem formalen "Sie", auffällig ist zudem der Druck, der gemacht wird: Der Empfänger habe nur 48 Stunden Zeit das Problem zu beheben, sonst werde sein Facebook-Konto gesperrt. Allerdings gibt es eine Besonderheit: Die Kriminellen benutzen für ihre Masche eine Seite auf der Facebook-App, sodass dem User seine Daten auf einer Seite eintragen soll, die mit https://www.facebook.com beginnt. Wer sich nur die URL ansieht, kann nicht auf Anhieb auf den kriminellen Hintergrund der Nachricht schließen. Umso mehr gilt: Wann immer Sie irgendwo aufgefordert werden, private Daten einzugeben, ist Vorsicht angesagt.

    Deswegen hier einige Ratschläge, wie Sie sich bei verdächtigen emails verhalten sollten:

    - Überprüfen Sie den Absender!

    Stimmt die Absender-Adresse mit der, der offiziellen Seite überein? Enthält die Absender-Adresse komische Zeichen und Buchstabensalat?

    - Wie ist die Sprache?

    Rechtschreibfehler, Kauderwelsch, schräge Grammatik: Das alles kann auf einen kriminellen Hintergrund hindeuten. Doch Vorsicht: Die Betrüger werden immer professioneller und so einfach wie früher lassen sich Phishing-Mails nicht erkennen. Dennoch: Das Facebook-Beispiel zeigt, dass das ein Ansatzpunkt sein kann.

    - Seien Sie vorsichtig, wenn jemand ihre Daten möchte!

    Insbesondere, wenn es sich um Passwörter handelt oder um Kreditkartendaten sollten die Alarmglocken schrillen. Generell gilt: Egal, wann und wo Sie Ihre Daten im Netz eingeben, achten Sie darauf, dass die Website verschlüsselt ist. Dass erkennen Sie an einem „https://“ in der Adresszeile.

    - Im Zweifelsfall: Suchmaschine bemühen!

    Oft hilft es schon, den Betreff der mail in eine Suchmaschine einzugeben. Diverse Seiten berichten über die Phishing-Mails, die gerade kursieren. Sollte es sich um einen Betrugsfall handeln, werden Sie hier möglicherweise fündig.

    - Um ganz sicher zu gehen: Anrufen!

    Sie sind sich trotzdem nicht sicher, ob eine email beispielsweise wirklich von ihrer Bank kommt? Dann fragen Sie nach. Und vergessen Sie nicht: Wirklich wichtige Informationen kommen in der Regel per Post.

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