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PayPal: Betrüger verschicken Abzock-Mails | BR24

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Lupe mit Paypal

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    PayPal: Betrüger verschicken Abzock-Mails

    "Ihr PayPal-Konto ist vorübergehend eingeschränkt": Diese email erhalten gerade wieder einmal viele Nutzer. Dahinter stecken Betrüger. Wir erklären, warum Sie diese Mail nicht öffnen sollten und wie Sie sich vor Phishing-Mails schützen.

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    Von
    • Christian Schiffer

    In den letzten Tagen kursierte sie wieder: Die Nachricht, wonach das eigene PayPal-Konto gesperrt sei. Die Mails erreichen übrigens auch Nutzer, die gar kein PayPal-Konto haben. Zur Verifizierung soll man seine Daten auf einer Seite eingeben, die der des Zahlungsdienstleisters ähnelt, aber von Betrügern ins Netz gestellt wurde, um die Daten der User abzugreifen. Sie sollten solche emails auf keinen Fall öffnen und erst recht nicht auf dubiose Links klicken. Und auch generell sollten Sie misstrauisch werden, wenn emails alarmistisch wirken und Sie zum schnellen Handeln aufgefordert werden. Typische Betreffs für solche Betrüger-Mails sind beispielsweise auch "Wichtig: Handeln erforderlich" oder "Ihr Konto wurde gesperrt".

    Deswegen hier einige Ratschläge, wie Sie sich bei verdächtigen emails verhalten sollten:

    - Überprüfen Sie den Absender!

    Stimmt die Absender-Adresse mit der, der offiziellen Seite überein? Enthält die Absender-Adresse komische Zeichen und Buchstabensalat?

    - Wie ist die Sprache?

    Rechtschreibfehler, Kauderwelsch, schräge Grammatik: Das alles kann auf einen kriminellen Hintergrund hindeuten. Doch Vorsicht: Die Betrüger werden immer professioneller und so einfach wie früher lassen sich Phishing-Mails nicht erkennen. Dennoch: Das Facebook-Beispiel zeigt, dass das ein Ansatzpunkt sein kann.

    - Seien Sie vorsichtig, wenn jemand ihre Daten möchte!

    Insbesondere, wenn es sich um Passwörter handelt oder um Kreditkartendaten sollten die Alarmglocken schrillen. Generell gilt: Egal, wann und wo Sie Ihre Daten im Netz eingeben, achten Sie darauf, dass die Website verschlüsselt ist. Dass erkennen Sie an einem "https://" in der Adresszeile.

    - Im Zweifelsfall: Suchmaschine bemühen!

    Oft hilft es schon, den Betreff der Mail in eine Suchmaschine einzugeben. Diverse Seiten berichten über die Phishing-Mails, die gerade kursieren. Sollte es sich um einen Betrugsfall handeln, werden Sie hier möglicherweise fündig.

    - Und um ganz sicher zu gehen: Anrufen!

    Sie sind sich trotzdem nicht sicher, ob eine email beispielsweise wirklich von ihrer Bank kommt? Dann fragen Sie nach. Und vergessen Sie nicht: Wirklich wichtige Informationen kommen in der Regel per Post.

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