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Özil nach China-Kritik aus Fußball-Computerspiel gelöscht | BR24

© dpa-Bildfunk / David Klein

Fußball-Profi Mesut Özil

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    Özil nach China-Kritik aus Fußball-Computerspiel gelöscht

    Nach seiner Kritik am Umgang Chinas mit der muslimischen Minderheit der Uiguren, ist der Fußball-Profi Mesut Özil aus dem Computerspiel Pro Evolution Soccer verschwunden. Das chinesische Unternehmen NetEase hat Özils virtuellen Charakter gelöscht.

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    Ex-Nationalspieler Mesut Özil ist nach seinen kritischen Kommentaren zur Situation der Uiguren aus der chinesischen Version der Fußball-Simulation Pro Evolution Soccer genommen worden. Das chinesische Unternehmen NetEase, das das Spiel in China vertrreibt, begründete das Löschen von Özils virtuellem Charakter mit dessen "extremen Aussagen über China".

    Zuvor hatte der TV-Sender CCTV das Topspiel von Özils Klub FC Arsenal London gegen Manchester City aus dem Programm genommen. Arsenal distanzierte sich drauf hin von Özils Aussagen.

    China: Özil von Fake-News beeinflusst

    Chinas Außenministerium teilte mit, Özil sei "getäuscht von Fake News". Er könne sich gerne in Xinjiang ein eigenes Bild machen.

    China wird international vorgeworfen, die muslimische Minderheit in der Provinz zu verfolgen und in Lagern zu internieren. Weltmeister Özil hatte sich in den sozialen Medien für die Uiguren starkgemacht und gleichzeitig die muslimischen Länder für ihr Schweigen kritisiert.