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Neues bei Instagram und Whatsapp | BR24

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Instagram und Whatsapp gehören beide zum Facebook-Konzern.

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    Neues bei Instagram und Whatsapp

    Bislang fragte Instagram nicht nach dem Alter seiner Mitglieder. In Zukunft soll die Alterseingabe bei neuen Usern jedoch verpflichtend werden. Whatsapp wiederum arbeitet an einer Funktion, die sehnsüchtig erwartet wird.

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    13 Jahre, so alt muss man mindestens sein, um Instagram nutzen zu dürfen. Bislang allerdings hat die beliebte Foto-App gar nicht nach dem Alter ihrer Mitlieder gefragt. Das soll sich nun ändern: Wer sich neu bei Instagram anmeldet, muss Auskunft über sein Geburtsdatum geben. Sollte die Person bereits über ein Facebook-Konto verfügen, werden die Daten verknüpft und das Alter übernommen, das auf Facebook angegeben wurde.

    Instagram: Keine Alkohol - oder Tabakwerbung für Minderjährige

    Die Altersangabe wird nicht im Profil angezeigt und auch nicht überprüft. Allerdings könnte in Zukunft künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen, um das Alter zu kontrollieren, etwa mit Hilfe von Gesichtserkennung. Für Minderjährige sollen dann andere Privatsphäre-Einstellungen voreingestellt sein, außerdem sollen sie keine Alkohol – oder Tabakwerbung zu sehen bekommen. Eine weitere Änderung betrifft das Senden und Empfangen von Nachrichten. Die Nutzer sollen hier in Zukunft einstellen können, dass sie nur Nachrichten von Accounts empfangen, denen sie auch folgen. Damit soll vermutlich dem massiven Spam-Problem begegnet werden, mit dem Instagram zu kämpfen hat.

    Whatsapp: Selbstzerstörungsknopf für Nachrichten

    Der ebenfalls zum Facebook-Konzern gehörende Messenger Whatsapp schraubt ebenfalls an seinen Funktionen und möchte offenbar bald die Möglichkeit schaffen, Nachrichten mit einem Verfallsdatum zu versehen. Nutzer einer Beta-Fassung berichten, dass man bei Nachrichten wird einstellen können, ab wann sich die Mitteilung selbst löscht. Zudem soll verhindert werden, dass von der Nachricht ein Screenshot gemacht wird. Wann die neue Funktion bei Whatsapp Einzug hält, ist nicht bekannt. Klar ist nur, dass die Konkurrenz von Snapchat schon seit langem eine ähnliche Funktion beinhaltet und damit zeitweise vor allem bei Jugendlichen punkten konnte.