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Neue App hilft bei Ärger mit Fluggesellschaften | BR24

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Die Verbraucherzentrale NRW will mit einer Flugärger-App Kunden von Airlines errechnen, was ihnen im Fall von Verspätungen oder Ausfällen zusteht. Im Vergleich zu kommerziellen Angeboten ist bei dieser App auch keine Provision im Erfolgsfall fällig.

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Neue App hilft bei Ärger mit Fluggesellschaften

Die Verbraucherzentrale NRW will mit einer Flugärger-App Kunden von Airlines errechnen, was ihnen im Fall von Verspätungen oder Ausfällen zusteht. Im Vergleich zu kommerziellen Angeboten ist bei dieser App auch keine Provision im Erfolgsfall fällig.

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Eine neue kostenlose "Flugärger-App" soll Reisenden ab sofort mit wenigen Klicks helfen, ihre Ansprüche bei verspäteten oder annullierten Flügen durchzusetzen. Die von der Verbraucherzentrale NRW entwickelte Anwendungssoftware ist nach Angaben ihres Vorstands Wolfgang Schuldzinski mindestens bundesweit das einzige nicht-kommerzielle Angebot dieser Art.

Die App prüfe Entschädigungsansprüche und berechne auch gleich die Höhe, erklärte er bei der Vorstellung in Düsseldorf. Zudem öffne sich automatisch ein Mailprogramm mit einem Forderungstext an die zuständige Airline und allen notwendigen Angaben. Anders als bei kommerziellen Angeboten müssten die Verbraucher im Erfolgsfall keine Provisionen an Dritte zahlen.

Viele Airlines berufen sich zunächst auf "höhere Gewalt"

Auch 14 Jahre nach Inkrafttreten der Fluggastrechte-Verordnung der EU beriefen sich viele Airlines bei Verspätungen oder Annullierungen in der Regel zunächst auf "höhere Gewalt", stellte der Verbraucherschützer fest. In dem Fall könnten sich Betroffene an die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin, an die Schlichtungsstelle Luftverkehr beim Bundesamt für Justiz oder an die Verbraucherzentrale wenden.

Die Entwicklung der App wurde mit 250.000 Euro vom Land NRW finanziert. Laut einer Studie eines Fluggastrechte-Portals seien allein zwischen Januar und Ende März dieses Jahres rund 722.000 Flugreisende in Deutschland von Ausfällen oder Verspätungen über drei Stunden betroffen gewesen, sagte NRW-Verbraucherministerin Ursula Heinen Esser (CDU).