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Netznotizen: #fauleeltern - was einem mit Kindern so passiert | BR24

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Unter #fauleeltern werden amüsante und ernüchternde Alltagsgeschichten gesammelt

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Netznotizen: #fauleeltern - was einem mit Kindern so passiert

Bei all der Aufmerksamkeit, die manche Netzgeschichten verursachen, übersieht man manchmal die kleinen Dinge. Dabei kommt die Realität oft viel leiser daher... und zaubert einem endlich mal wieder ein dickes Lächeln ins Gesicht.

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Gefühlt gibt es im Internet ja hauptsächlich zwei Welten: In der einen wohnen Fake News, Trolle, Hater und Gscheidhaferl, in der anderen immer gut gelaunte, perfekt gestylte und unglaublich schöne Youtubestars und Influencer. Aber ganz selten gibt es noch eine dritte Welt. In der wohnen Marie, Sophie, Maximilian und Alexander – also die Normalos. Wenn diese Normalos dann auch noch Eltern sind, dann wird es endlich mal wieder witzig im Netz: #fauleeltern

Unter dem Hashtag #fauleeltern posten Eltern ihre kleinen, faulen Geheimnisse der Kindererziehung auf Twitter. Der Hashtag ist gleichzeitig Beichte und Befreiung, Ehrlichkeit und Augenzwinkern.

Natürlich sind auch bei #fauleeltern die Nörgler nicht weit:

Aber die Gscheidhaferl sind leicht zu überhören bei diesem geballten Elternpragmatismus:

Man könnte jetzt über unverantwortliche Eltern reden. Darüber, dass man Kinder nicht vor den Fernseher setzen sollte und auf keinen Fall das Zähneputzen ausfallen lassen darf. Aber man kann es auch einfach lassen. Und stattdessen die Geschichten dieses kleinen Hashtags wegknuspern. Wie Pralinen in der oft so bitteren Netzwelt.

#fauleeltern nicht das einzige Netzphänomen das Realität sehr unterhaltsam ins Netz bringt : Unter dem Titel „Ugly Belgian Houses“, also „Hässliche Belgische Häuser“ sammeln sich auf Instagram und einem Blog seit Jahren Fotos von – naja, wie der Titel ja schon sagt, hässlichen belgischen Häusern an. Inzwischen ist sogar ein Bildband daraus entstanden. Und wirklich – die Häuser sind so hässlich, dass man sofort nach Belgien fahren möchte, weil man sich nicht vorstellen kann, dass es dort wirklich solche Häuser gibt.

Tweets der Wiesnwache sind ein Highlight

Jedes Jahr während des Oktoberfests twittert die Münchner Polizei einen Tag lang aus dem Epizentrum des Besäufnisses:

Genau das kann das Netz neben all den Extremen eben auch sein: Ein Ort, an dem man sich austauscht – mit Witz, einem Augenzwinkern, einem liebevollen Blick gegen den Strich. Das mag oberflächlich klingen. Aber hey Leute, nehmt euch ein Beispiel an euren Pubertätskindern. Es kann nicht alles immer Wut oder Hochglanz sein, viel zu aufreibend. Chillt euer Leben! #faulesinternet.