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Netz-Häme für eRosary: Vatikan präsentiert smarten Rosenkranz | BR24

© picture alliance/ZUMA PRESS

Vatikan vertreibt eRosary - einen smarten Rosenkranz

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    Netz-Häme für eRosary: Vatikan präsentiert smarten Rosenkranz

    Seit Mitte Oktober will der Vatikan mit einem sogenannten eRosary, also einem smarten Rosenkranz-Armband für 99 Euro junge Menschen zum Gebet anregen. Im Netz gibt es dafür nicht nur Likes.

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    Ein elektronischer Rosenkranz, der mit einer App junge Leute zum Gebet anregen soll: Kaum hatte die Jesuiten-Initiative "Weltweites Gebetsnetzwerk des Papstes" am Mittwoch im Vatikan das Gadget samt zugehöriger App vorgestellt, da kursierten bereits die ersten Meldungen über Sicherheitslücken. So konnten Hacker persönliche Daten anderer User auslesen. Diese Lücke soll inzwischen geschlossen sein. Bei der Netzgemeinde trifft der Rosenkranz 3.0 trotzdem nicht nur auf Wohlgefallen. So mokierten sich User auf Twitter, warum der Papst ihn nicht trage.

    Aktiviert wird das Armband, das mit der Gebetsapp "Click to pray" verbunden ist, durch das Kreuzzeichen, das der User mit dem "smarten" Kreuz auf Stirn und Brustkorb macht. Dann beginnt das Beten des Rosenkranzes. Die zugehörige App liefert einen Überblick über die Gebetsfortschritte und die absolvierten Rosenkranzgebete. Darüberhinaus verfügt der eRosary über die Eigenschaften eines Fitnessarmbands, kann also beispielsweise auch als Schrittzähler fungieren.

    Bislang ist das 99 Euro teure Armband, dessen Akku nach zweieinhalb Stunden Ladezeit für vier Tage Nutzung halten soll, nur in Italien oder im Internet erhältlich. In den USA soll es ab Anfang 2020 zu kaufen sein.

    Im Netz gibt es dafür nicht nur Likes. So fragt der User @raiviskm, ob der Rosenkranz auch Weihwasser standhalte.