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Deutlich mehr Instagram-Nutzer betroffen als zunächst angenommen.
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Deutlich mehr Instagram-Nutzer betroffen als zunächst angenommen.

Auf seinem Blog hat Facebook nun ein Update zum Datenleck, das im vergangenen Monat bekannt wurde, veröffentlicht. Am 21. März 2019 hieß es noch, dass auch die Passwörter von zehntausenden Instagram-Nutzern in Klartext gespeichert worden seien.

Millionen statt Zehntausend

Die Zahl der betroffenen Instagram-Nutzer musste Facebook nun aber deutlich nach oben korrigieren. In dem Update auf dem Blog ist jetzt von Millionen Usern die Rede:

"Seit der Veröffentlichung des Posts haben wir weitere Protokolle gefunden, in denen unverschlüsselte Instagram-Passwörter gespeichert waren. Wir schätzen derzeit, dass das Problem Millionen von Instagram-Nutzern betroffen hat." Facebook-Blog-Update vom 18. April

Alle Nutzer würden informiert, heißt es weiter. Der Konzern versichert, dass die gespeicherten Passwörter weder intern ausgenutzt, noch zweckwidrig verwendet worden seien.

Immer wieder Probleme

Facebook wird immer wieder ein mindestens sorgloser Umgang mit Nutzer-Daten vorgeworfen. Vor etwa einem Jahr war bekannt geworden, dass die Firma Cambridge Analytica versucht haben soll, mit den Profildaten von etwa 87 Millionen Facebook-Nutzern die Wahlen in den USA zu beeinflussen.