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Der SuperMUC des Leibniz-Rechenzentrums in Garching

Zwei Probleme haben Rechenzentrumsbetreiber heutzutage. Das eine: Nullen in Einsen zu verwandeln oder umgekehrt, also das, worum es bei aller Informationstechnik letztendlich geht, das kostet sehr viel Energie. Und die ist anschließend nicht verbraucht, also weg. Sondern sie muss in Form von Abwärme entsorgt werden, was zusätzlich Energie kostet.

Die Cloud saugt Strom

Wer etwa einen Supercomputer betreibt, der braucht oft so viel Strom, wie ein mittleres Kraftwerk erzeugt. Die Cloud wächst. Und die IT-Geräte in den Haushalten werden mehr. Eine große Lösung für das größte Branchenproblem aber ist nicht in Sicht.

Supercomputer und Handy

Allerdings gibt’s viele kleine Teillösungen. Einer der mächtigsten deutschen Supercomputer etwa, der SuperMUC in Garching, der wird sehr effizient gekühlt – mit feinen Kapillaren, direkt an der Chip-Oberfläche. Oder moderne Smartphones: Da sind die Prozessoren paarweise angeordnet, je einer für schwierige Berechnungen. Und einer, wenn’s gilt den Akku zu schonen.