Mail-Icon zeigt 1.001 ungelesene Emails an (Archivbild)
Bildrechte: picture alliance / Frank Duenzl

Seit Jahrzehnten suchen nervige Spam-Mails die Nutzer heim (Archivbild)

    > Netzwelt >

    Löschen, ignorieren, melden? Wie man mit Spam umgehen sollte

    Löschen, ignorieren, melden? Wie man mit Spam umgehen sollte

    Spam-Mails quälen Internetnutzer seit Jahrzehnten. Viele E-Mail-Provider bieten deshalb die Möglichkeit an, Spam zu melden. Wir erklären, wofür das gut ist.

    1978 wurde zum ersten Mal eine unerwünschte Werbe-Mail verschickt - über das Arpanet, den Vorläufer des heutigen Internets. Urheber der E-Mail war der Marketing Manager Gary Thuerk, der so insgesamt 600 Personen zur Demo eines neuen Computers einlud. Es hagelte Beschwerden und Thuerk muss damit leben, als Erfinder der Spam-Mail in die Menschheitsgeschichte eingegangen zu sein.

    Hälfte aller Mails im Umlauf soll Spam sein

    Seither ist die Zahl der Spam-Mails nochmal beträchtlich angewachsen - bei gut der Hälfte aller sich in Umlauf befindenden Mails soll es sich um Spam handeln. Seit Jahrzehnten ächzen die Nutzer unter den Nerv-Mails und fragen sich, wie sie der Spam-Flut beikommen können.

    Immer wieder taucht die Frage auf, was man mit einer Spam-Mail eigentlich tun soll. Ignorieren? Löschen? Oder melden beziehungsweise in den Order "Spamverdacht" verschieben?

    Spam zu melden trainiert die Algorithmen

    Am besten meldet man die Spam-Mail. Das führt zum einen dazu, dass man weniger Spam-Mails bekommt, weil die Spam-Mails vorher abgefangen werden. Zum anderen werden so die Algorithmen trainiert, Spam besser und effektiver zu erkennen. Das heißt, man hat nicht nur selbst etwas davon, sondern hilft mit, die Spam-Flut insgesamt zu reduzieren. Was man hingegen auf keinen Fall tun sollte: Auf Spam zu antworten.

    Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.

    "Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!