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Software aus dem Netz entdeckt digitale Schädlinge.
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Achim Killer
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Software aus dem Netz entdeckt digitale Schädlinge.

Wenn's um IT-Sicherheit geht, dann muss man wissen, wo man hinsurft. Per Mail versandte Links sollte man nicht anklicken. Statt dessen kann man einschlägig bekannte Sites besuchen. Troy Hunt etwa hat eine Datenbank zu gehackten Accounts ins Netz gestellt. Dort kann man nachschauen, ob man selbst auch zu den Opfern gehört. Ähnliche Dienste bieten das Hasso-Plattner-Institut und die Mozilla-Foundation an.

Zombie-Jagd in der Bitcoin-Mine

Andere Sites bieten Hilfen gegen spezielle Schädlingsarten: Krypto-Miner sind eine, die sich aktuell rasant ausbreitet: Kriminelle infizieren in großen Stil fremde Rechner und kombinieren sie zu weltumspannenden Bot-Netzen. Diese Zombie-Armeen müssen dann Computing-Schwerstarbeit leisten und Kryptogeld wie Bitcoin oder Monero ausrechnen. Den Strom, den sie dafür brauchen, zahlen die Computer-Besitzer. Auf der Botfrei-Site steht Schutz-Software, die Zombies auf die Spur kommt.

Nachschlüssel gegen Krypto-Trojaner

Immer noch weit verbreitet ist Ramsomware, Erpresser-Software, die Daten oder ganze Rechner quasi entführt, also verschlüsselt und damit unbrauchbar macht. Für’s Entschlüsseln verlangen die Kriminellen dann Lösegeld. Der einzige Schutz dagegen besteht darin, regelmäßig Sicherungskopien zu ziehen. Wen es unvorbereitet erwischt, der kann ja mal auf Bleepingcomputer oder No-More-Ransom nachschauen, ob sich ein Schlüssel findet. Bei schlampig programmierten Krypto-Trojanern kann man Glück haben. Vorbeugen ist aber besser.

Multi-Scanner

Digitales Ungeziefer jedweder Art erkennt Virus Total. Man muss dazu allerdings schon eine bestimmte Datei im Verdacht haben, die man dann auf die Site hochladen kann, wo sie anschließend von allen möglichen Malwarescannern seziert wird.

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Achim Killer

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B5 Online-Nachrichten vom 10.11.2018 - 07:40 Uhr