Zurück zur Startseite
Netzwelt
Zurück zur Startseite
Netzwelt

Killer’s Security: Verschlüsselte Kommunikation | BR24

© BR

In den Online-Nachrichten berichtet Achim Killer über die Vernetzung von schicken Apple-Gadgets mit schmucklosen Windows-Rechnern. Ein weiteres Thema: die sichere Funkverbindung von Smartphones mit dem Internet.

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Killer’s Security: Verschlüsselte Kommunikation

In den Online-Nachrichten berichtet Achim Killer über die Vernetzung von schicken Apple-Gadgets mit schmucklosen Windows-Rechnern. Ein weiteres Thema: die sichere Funkverbindung von Smartphones mit dem Internet.

Per Mail sharen
Teilen

Apple-News

Apple hat diese Woche wieder neue Digital-Schmuckstücke vorgestellt: Telefone und Uhren für jeweils über 1000 Dollar. Und ins Streaming-Geschäft will der Konzern einsteigen, also Netflix Konkurrenz machen. Interessant für praktisch orientierte Leute: Das Server-Message-Block-Protokoll hat Apple in sein neues Handy-Betriebssystem iOS 13 eingebaut. Damit kann man dann problemlos auf Dateien zugreifen, die auf Windows-Rechnern liegen - daheim oder in Arbeit. Das geht jetzt auch schon, aber künftig halt ohne fieseln. Ab nächsten Donnerstag steht iOS 13 im Netz. Dann kann man sein iPhone sehr einfach mit der grauen Welt der Windows-Rechner verbinden.

8,5 Milliarden Transistoren haben übrigens die Prozessoren in den neuen iPhones, ein paar Milliarden mehr als bei älteren Geräten. Apple nutzt die zusätzliche Rechenleistung, um die Gadgets ein bisschen intelligenter zu machen, für KI-Funktionen, und zum Stromsparen. Handys sind ja diesbezüglich recht clever: einfache Aufgaben lassen sie von sparsamen Prozessor-Kerne erledigen, und für komplizierte müssen dann die starken Kerne ran. So halten es Hersteller natürlich auch.

Digitalbarometer

Jeder vierte Internet-Nutzer in Deutschland ist schon einmal Opfer von Cyberkriminalität geworden. Das hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erfragt. Digitalbarometer nennt sich die Untersuchung. Die meisten haben sich demnach bei Online-Shopping löffeln lassen. Bei einem Viertel der Betroffenen sind persönliche Daten ausspioniert worden. Und bei 13 Prozent hat Ransomware – Erpresser-Software – wichtige Daten in Geiselhaft genommen.

Verschlüsselte Kommunikation

Da gibt’s ja chronische Schwachstellen, beispielsweise unverschlüsselte, öffentliche WLAN-Hotspots. Die sind äußerst gefährlich, weil da Gauner die Verbindungen manipulieren können. Und dann ist alles zu spät. Browser-Hersteller wollen das Problem angehen, Google mit Chrome und Mozilla mit dem Firefox. Bei denen werden wohl künftige Versionen die DNS-Abfrage verschlüsseln. Also der Browser fragt ja als erstes im Internet nach der Adresse, der IP-Adresse dessen, was er laden soll. Das werden viele künftig wohl verschlüsselt erledigen. Ist sicherer. Und ansonsten empfiehlt es sich für einen öffentlichen Hotspot einen VPN-Dienst zu benutzen. VPNs sind in vielen kommerziellen Anti-Viren-Programmen integriert. Die Hersteller müssen einem da ja was bieten, und kostenpflichtige Anti-Viren-Software ist oft wirklich nicht besser als Gratis-Programme. Deshalb gibt’s oft ein VPN obendrauf. Damit man auch was bekommt für sein Geld. Aber es gibt auch kostenlose VPN-Dienste. Beispielsweise ist einer im Browser Opera integriert. So ein VPN bremst natürlich ein bisschen. Aber man kommt damit sicher an seinem Surf-Ziel an und wird nicht schon auf den ersten Metern von einem Cybergangster abgefangen.