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Achim Killer

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    Killer's Security: Sicherheits-Updates

    In den Online-Nachrichten berichtet Achim Killer über neue Software-Versionen: Die Entwickler von der Mozilla-Stiftung haben den Firefox und den Thunderbird abgedichtet. Und mehr Gesundheitsschutz bringt die Corona-Warn-App 2.0.

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    • Achim Killer

    Corona-Warn-App 2.0

    Eine IT-Sicherheitslücke in einem Corona-Testzentrum ist mal wieder entdeckt worden. Sensible Patientendaten hätten übers Internet ausgelesen werden können, hätten, sind aber wohl nicht. Das sagt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Gleichzeitig ist das zweite Main-Release der Corona-Warn-App erschienen, die Corona-App 2.0. Die soll nach gefährlichen Kontakten in Innenräumen zuverlässiger warnen.

    Erpresser bei Apple-Fertiger

    50 Millionen Dollar Lösegeld will die Cyber-Kriminellen-Gruppe REvil vom taiwanesischen Auftragsfertiger Quanta. Der steckt unter anderem Gadgets für Apple zusammen. Quanta hat einen Angriff auf seine IT bestätigt. Die Cyberkriminellen behaupten, Unternehmensrechner mit Erpressersoftware infiziert und Daten von Quantas Auftraggebern kopiert zu haben, unter anderen von Apple. Und die solle Apple jetzt zurückkaufen. Also sie wollen zweimal kassieren, von Quanta für die verschlüsselten Daten und von Apple, damit sie keine Geschäftsgeheimnisse verraten. Das machen Cyberkriminelle immer öfter: Manche Dateien verschlüsseln sie und verlangen Lösegeld, andere nehmen sie mit und verlangen noch mal.

    Mozilla-Updates

    Einen neuen Feuerfuchs und einen neuen Donnervogel gibt’s, Browser und Mailprogramm von der Mozilla-Stiftung. Ein paar neue Funktionen, nix Besonderes. Aber gefährliche Sicherheitslücken haben die Entwickler auch abgedichtet. Sollte man nachschauen, ob man die jeweils aktuelle Version hat - die Nummer 88 beim Firefox und 78.10 beim Thunderbird. Die drei Striche rechts oben, dann „Hilfe“ und „Über“, dann sieht man’s schon: Wenn beim Firefox da 88 steht und beim Thunderbird 78.10, dann passt’s.

    Arbeitsrecht statt AGB

    Diese Woche war Plattform-Gipfel. Hinter dem ulkigen Wort verbirgt sich eine Diskussionsveranstaltung beim Bundesarbeitsministerium zu einem ernsten Thema: Den Sweatshops im Internet, wo Heimarbeiter für Cent-Beträge am PC Personen auf Bildern anklicken, damit dumme künstliche Intelligenz im selbstfahrenden Auto lernt, wann sie bremsen muss. Internet-Plattformen organisieren diese Mikrojobs, wollen aber nicht als Arbeitgeber gelten, die beispielsweise bei Krankheit den Lohn fortzahlen müssten und Kündigungsfristen einhalten. Der Staatssekretär Björn Böhning meint dazu: „Plattformen haben häufig in den AGBs die Möglichkeit, Tätige auf ihren Plattformen einfach zu canceln, zu streichen.“ Das soll sich nach der Bundestagswahl ändern. Dann soll ein neues Arbeitsrecht im Cyberspace einziehen.

    Krypto-Kapriolen

    Gamer sind seit geraumer Zeit in argen Nöten, weil ihnen die Krypto-Geld-Schürfer die rechenstarken Grafikkarten wegkaufen. Jetzt droht noch so‘n Engpass: Die neue Währung Chia aus China, die braucht nicht so viel Rechenleistung, dafür aber große Festplatten. Und die werden denn auch in Asien bereits knapp, berichten Marktbeobachter.

    Weitere Ausgaben von Killer's Security finden Sie hier.