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Killer's Security: Passwort-Manager | BR24

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Emotet kursiert

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Killer's Security: Passwort-Manager

In den Online-Nachrichten berichtet Achim Killer über die künstliche Aufregung, die jedes Jahr die IT-Branche erfasst - am Change-your-Password-Day. Man kann sich von der Hysterie anstecken oder ein Tool das leidige Passwort-Problem erledigen lassen.

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Change-Your-Password-Day war gestern wieder. Das ist jener unsägliche Abfeiertag, an dem die IT-Branche, die sich die Passwörter der Nutzer in Milliarden-Stückzahlen entwenden lässt, eben jene Nutzer darüber belehren will, was sichere Passwörter eigentlich sind. Vor kurzem sind ja wieder eine dreiviertel Milliarde Zugangsdatensätze auf einem Schwarzmarkt im Netz entdeckt worden, die sogenannte Collection #1. Und diese Woche nun die Collections #2 und #3. Über 2 Milliarden entwendete Mail-Adressen und Passwörter stehen jetzt im Netz.

Open-Source-Projekt: Keepass

Aber es stimmt schon, mal sollte sich möglichst komplizierte Passwörter ausdenken, viele verschiedene, und die oft wechseln. Natürlich kann man sich das Ganze nicht merken. Und deshalb kommt man um einen Passwort-Manager einfach nicht herum. Keepass – so heißt ein Open-Source-Projekt, im Rahmen dessen der gleichnamige Passwort-Manager und etliche Plug-ins und Zusatzsoftware dafür entwickelt werden. Ist ein bisschen fieselig. Aber damit kann man sich ein sicheres System für seine persönliche IT-Ausstattung zusammenbasteln – PC, Smartphone, Tablet.

Trojaner Emotet - bloß keine Links anklicken

Emotet kursiert - per Mail. Das ist so ein Verschlüsselungs-Trojaner. Davor warnt erneut das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Mittlerweile hat er es auf Privatanwender abgesehen. Man muss höllisch aufpassen: Die Mails, in denen er kommt, sind sehr persönlich gehalten und auf den Empfänger zugeschnitten. Da lässt man sich leicht täuschen. Keine Anhänge und Links darf man anklicken.

Firefox zeigt Speicherverbrauch

Und der Firefox Nummer 65 ist fertig, steht im Netz und quengelt, weil er auf Windows-, Mac- und Linux-Rechner gelassen werden will. Einen erweiterten Task-Manager hat er bekommen. Im Menü unter "Sonstiges" ist der zu finden. Er zeigt einem jetzt auch an, wenn eine Seite, die man aufgerufen hat, zu viel Speicher verbraucht. Ist ganz nützlich, wenn er mal lahmt, der Feuerfuchs. Dann kann man nachschauen, welchem von den offenen Tabs besonders viel Arbeitsspeicher zugeordnet ist, und den Tab dann schließen. Das hilft ihm meist wieder auf die Sprünge, dem Firefox in der Version 65.

.eu wie Europa: Brexit im Cyberspace

Und die Meldung zum Schluss: Brexit im Cyberspace. Wenn Großbritannien die Europäische Union verlässt, dann dürfen Briten auch keine Internet-Adresse mit der Endung .eu mehr haben. Und das gilt auch für Kontinental-Europäer, die dauerhaft auf den Inseln leben. 300.000 oder ein Zehntel der eu-Domains seien davon betroffen. Das geht aus dem jüngsten Quartalsbericht der europäischen Registry hervor.