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Achim Killer

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    Killer’s Security: Krypto-Trojaner auf dem Gipfel

    In den Online-Nachrichten berichtet Achim Killer über Ransomware. Das digitale Ungeziefer war Thema beim G7-Gipfel am Wochenende. Der Westen fordert Russland auf, gegen die örtlichen Cyberkriminellen vorzugehen. 80 Banden beherrschen das Geschäft.

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    • Achim Killer

    Um Ransomware ist es diese Woche mal wieder gegangen, um digitales Ungeziefer, das auf fremden Rechnern Dateien verschlüsselt und dann für die Entschlüsselung Lösegeld verlangt. Und zwar auch auf dem G7-Gipfel war das ein Thema. Die Staats- und Regierungschefs haben sich dazu verpflichtet, bei der Bekämpfung dieser Pest zusammenzuarbeiten, und Russland haben sie aufgefordert, gegen die von dort aus operierenden Cyberkriminellen vorzugehen. So steht es im Abschluss-Kommuniqué.

    80 Gangs terrorisieren den Cyberspace

    Das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky hat derweil Zahlen zu dem schmutzigen Geschäft vorgelegt: 80 kriminelle Organisationen beitreiben es weltweit. Davon seien 20 so genannte Big Game Hunter, die es auf große Unternehmen und Organisationen abgesehen haben. Angriffe auf die hätten besonders zugenommen, sich verachtfacht im letzten Jahr.

    Schutz vor Erpresser-Software

    Die anderen 60 Ransomware-Gangs wollen demnach mit Unsereinem, mit privaten Surfern, ein paar Bitcoins und Satoshis machen. Sollte man nicht zulassen. Backup, Anti-Viren-Software und Security-Updates sind die einschlägigen Sicherheitsmaßnahmen. Backup muss sein. Anti-Viren-Software – braucht man sich praktisch nicht drum zu kümmern, ist bei Windows dabei, der Defender. Der ist ganz gut. Und Sicherheits-Updates – ja das ist ein Problem. Generell. Bei Windows und Apple klappt’s zwar – nicht immer, aber immer öfter. Allerdings man hat ja noch andere Software auf’m Rechner. Und da ist vielleicht ein Programm-Fitzelchen drin, das der Programmierer einfach mal so reingeklickt hat, hat nix gekostet, war Open-Source. Viele haben das so gemacht. Und dann wird plötzlich ein Sicherheits-Problem in eben diesem Fitzelchen entdeckt. Und keiner hat einen Überblick, wo das Software-Fitzelchen und damit das Sicherheits-Problem überall drinsteckt. So sehen aktuell die größten Risiken für private Surfer aus. Das sagt das BSI, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, in seinem jetzt erstmalig veröffentlichten Security-Bericht für Verbraucher.

    Rätselraten um neues Windows

    Windows 11, wird es das geben? Darüber haben in letzter Zeit Insider gerätselt und die, die es gerne wären. Jetzt ist es raus. Windows 11 kommt. Es wird so heißen. Bloß was es sein wird, das ist noch nicht ganz klar. Ein Update oder wirklich ein bisschen ein neues Betriebssystem? Nächste Woche will Microsoft Windows 11 vorstellen.

    Monstertod auf der Ikea-Lampe

    Und die Meldung zum Schluss: Doom ist ein Computerspiel aus dem Jahr 1993, das als die Mutter aller Ego-Shooter gilt. Doom ist aber auch ein Gradmesser für die Digitalisierung, also dafür, wieviel Computer in Alltagsgegenständen steckt, von denen man das gar nicht erwartet. Nerds portieren Doom auf die absonderlichsten Geräte, auf Digitalkameras, Drucker und smarte Kühlschränke. Und jetzt hat’s einer geschafft, Doom auf einer intelligenten Lampe zum Laufen zu bringen. Ja, ist ein Controller drin und das reicht, damit Monster auch da ihr Leben aushauchen müssen.

    Weitere Ausgaben von Killer's Security finden Sie hier.

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