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Killer's Security: Komische Konferenzen | BR24

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Achim Killer

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Killer's Security: Komische Konferenzen

Achim Killer berichtet diese Woche in den Online-Nachrichten über Entwicklerkonferenzen: Big Goog macht auf Datenschutz, Zug auf Privacy. Was haben die eigentlich geraucht? Nix! Und genau das ist vielleicht das Problem.

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Achim Killer

Das Frühjahr – die Hochsaison der Entwicklerkonferenzen. Die Internet-Konzerne sagen den Software-Häusern, was sie so vorhaben, damit die sich drauf einstellen können. Diese Woche: Google und Microsoft, letzte Woche: Facebook. Alles neu macht der Mai quasi. Mark Zuckerberg hat ja letzte Woche erzählt, Facebook werde eine Datenschutz-orientierte social Plattform. Google’s Sundar Pichai hat jetzt nachgezogen: Die künstliche Intelligenz des Konzerns werde bald Datenschutz-freundlich, hat er in Mountain View gesagt. Bislang ist’s ja so: - Man spricht mit seinen Android-Handy. Und damit das einen auch versteht, werden die Spracheingaben in der Cloud analysiert. Das soll künftig auf dem Smartphone passieren – also nicht mehr in der Cloud unter der Kontrolle von Google, sondern auf dem Handy vom User. - Grundsätzlich eine gute Sache. Schaun wir mal, was draus wird: Ab Android Q – kommt wohl im August, aktuell laufen die neusten Smartphones unter P - P – ab Android Q also soll Google’s Assistent so schlank sein, dass er – unabhängig von der Cloud - auf’m Handy läuft.

Huawei hat KI onboard

Ist übrigens so neu nicht: Auch Smartphones des vielgescholtenen und dubiosen chinesischen Herstellers Huawei erkennen die Stimme ihres Besitzers selbst im Flugmodus, haben also KI – künstliche Intelligenz onboard – auf’m Smartphone.

Übersetzen ohne schnüffeln

Und selbst für Google Translate, also die Fremdsprachen-Übersetzung von Google kann man sich ein bisschen Software aufs Handy herunterladen. Und dann übersetzt es, ohne bei Google nach- und von Google abgefragt zu werden.

Windows mit Linux

Microsoft: Bei der Entwicklerkonferenz des Konzerns ging’s weniger um Windows – wofür man ihn kennt – als um die Cloud. Microsoft hat ganz offenkundig den Sprung weg vom User-Interface, dem, was Unsereins tagtäglich vor Augen hat, hin in den – profitablen - Hintergrund ganz gut geschafft. – Die Aktionäre wird’s freuen. – Und Windows? Windows bekommt jetzt zusätzlich einen originären Linux-Kernel. Moderne Betriebssysteme können ja auch Programme verarbeiten, die nicht für sie geschrieben sind. Windows kann künftig also künftig Linux-Programme noch besser verarbeiten.

Tipp: Linux live

Na ja, und wer ahnt, dass das mit dem Windows bald mal zu Ende geht, der kann ja mal Linux in echt ausprobieren. Ist problemlos möglich: Man lädt sich eine beliebige der vielen Linux-Varianten auf einen USB-Stick, startet den Rechner und wenn’s passt, dann installiert man Linux richtig. Und wenn nicht, dann geht man halt – problemlos – zu Windows zurück:

Weitere Ausgaben von Killer' Security finden Sie hier.