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Killer’s Security: Google baut das Web um | BR24

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Achim Killer

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    Killer’s Security: Google baut das Web um

    In den Online-Nachrichten berichtet Achim Killer über Google. Der Konzern schwört Schnüffel-Cookies ab. Und er setzt eine neue Daten-Transport-Technik im Web durch, die das bekannte TCP ersetzen soll. Außerdem: Unbekannte Hacker greifen Fritzbox an.

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    • Achim Killer

    Google hat diese Woche für Aufsehen gesorgt: Der Konzern hat jetzt offiziell das Ende der Schnüffel-Kekse verkündet. Third-Party-Cookies heißen die im Schön-Sprech. Werbevermarkter verstreuen sie im ganzen Cyberspace, wissen so, wo man unterwegs ist und deshalb auch für welche Werbung man empfänglich sein könnte. Google ist der größte Werbevermarkter. Künftig will der Konzern nicht mehr ganz so punktgenau werben, sondern mehr so ins Ungefähre zielen. Federated Learning of Cohorts nennt sich das, also Nutzer-Informationen sollen gebündelt und sortiert werden. – Ja, was man bündelt, muss man haben. Also Google wird auch weiterhin persönliche Daten abgreifen – nur ein bisschen anders halt.

    Angriffe auf den Fritz

    Irgendwelches Cyber-Gesindel macht sich derzeit übers Internet an anderer Leute Fritz-Boxes ran, die bekannten Home-Router, das sagt die Heise-Redaktion, bei der sich in solchen Fällen immer die Nerds melden, die sowas rausgekriegt haben. Was die Gauner wollen, ist nicht bekannt, aber sie versuchen’s massenhaft. Was kann man tun? – Nachkucken, ob man selber betroffen ist. Unter „System“ – „Ereignisse“ geht das. Das Betriebssystem – Fritz-OS – das sollte man auf den aktuellen Stand bringen. Ist nur ein Klick entfernt, der Update-Button. Und wenn man den Zugriff auf die Benutzeroberfläche übers Internet nicht unbedingt braucht, dann sollte man den unterbinden: „Internet“ – „Freigaben“ – „Fritzbox-Dienste“. Da kann man ihn de-aktivieren. Home-Router sind klasse! Da kann man noch selber machen und muss nicht irgendwelche US-Konzernzentralen machen lassen wie beim Smartphone und mittlerweile auch beim PC. Meistens sind sie ja mehr als Router: Telefonanlage, WLAN-Hotspot, Netz-Speicher, Smart-Home-Zentrale. Da sollte man keine Ganoven ranlassen.

    Mit Quic soll es schneller gehen

    TCP/IP – das ist sicherlich das bekannteste Kürzel aus dem Internet, das Transmission Control Protokoll und das Internet Protokoll. Diese Standards beschreiben, wie Computer im Netz identifiziert werden und wie sie Daten austauschen, ohne dass was verloren geht. Gibt’s wahrscheinlich nicht mehr allzu lange. Denn Google – wer sonst? – will statt TCP eine andere Daten-Transport-Technik durchdrücken. Quic heißt die. Damit soll’s schneller gehen im Web. Quic gibt’s schon, wer beispielsweise mit Chrome Youtube schaut, der verwendet es, wahrscheinlich ohne es zu wissen. Ist auch Thema im Computer Magazin – und Google’s Cookie-Fasten auch – am Sonntag um 16:35 Uhr und um 20:35 Uhr auf B5.

    Weitere Ausgaben von Killer's Security finden Sie hier.

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