BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Killer's Security: Google-Ärger | BR24

© BR

Achim Killer

Per Mail sharen

    Killer's Security: Google-Ärger

    In den Online-Nachrichten berichtet Achim Killer über Google. Für den Browser Google Chrome gibt es Updates. Und in den USA wird der Konzern wieder mal verklagt: User sind empört, dass Google auch zu teuren Mobilfunk-Tarifen Handys ausschnüffelt.

    Per Mail sharen

    Updates für die Browser

    Browser-Updates gibt’s - für Chrome und Firefox - und diesmal nicht nur die üblichen dutzend Sicherheitsflicken, sondern richtige neue Funktionen. Tab-Throttling nennt sich so eine vom neuen Chrome 87, die Tabellen-Drossel. Man hat ja meist mehrere Tabs offen. Und auch die im Hintergrund, die man gar nicht sieht, die werden ständig aktualisiert, aber künftig nicht mehr ganz so oft. Spart Rechenleistung. Und deshalb soll er sehr viel schneller sein, der Chrome 87, sagt Google.

    Feuerfuchs mit Sicherheitsmodus

    Und der Firefox 83 hat einen Secure-HTTP-Modus – will heißen: der Feuerfuchs versucht, wenn’s irgendwie geht, eine verschlüsselte Verbindung zu Web-Sites aufzubauen, auch wenn man einen unsicheren Link anklickt. Dann versucht er trotzdem, ob der vielleicht doch auch verschlüsselt funktioniert. „Einstellungen“ – „Datenschutz und Sicherheit“ – Da sind ganz unten Kästchen, wo man ankreuzen kann, wann’s der Firefox erstmal mit HTTPS statt mit HTTP versuchen soll, also verschlüsselt.

    Schnüffeln zum Mobilfunk-Tarif

    Wer ein Android-Handy hat, der ist nie mehr allein, weil: Immer ist dann Google bei ihm. Ja, hat man sich dran gewöhnt, dass Google Daten abgreift, aber dass das zu teuren Mobilfunktarifen geschieht, das hat einige US-User – vermutlich exilierte Schwaben – denn doch empört und sie haben den Konzern verklagt. Auch wenn man keine Apps offen habe, so argumentieren sie, dann tausche das Handy doch 260 Megabyte an Daten im Monat mit Google aus und – jetzt kommt’s – warte dabei nicht einmal, bis ein WLAN da ist, sondern nutze statt dessen auch teure Mobilfunknetze. Vielleicht wird eine Sammelklage draus. Aber egal, wie der Richterspruch ausfällt. Das ist ein Prozess, den Google schon jetzt verloren hat.

    Bayern-Triple in der Champions League

    Und zum Schluss noch’n Blick auf die Champions League, die der Computerei, versteht sich. Eine neue Top 500 gibt‘s, eine aktualisierte Liste der mächtigsten Supercomputer der Welt. Die Nummer 1 steht in Japan, heißt Fugaku und bringt es mit Handy-Chips, ARM-Prozessoren – gut, 7,5 Millionen sind’s – auf die sagenhafte Leistung von fast einem halben Exa-FlOPS – eine halbe Trillion schwierige Rechenaufgaben pro Sekunde. Und die Bayern? Wo sind die Bayern? fragt man sich da doch. Platz 15: ein SuperMUC aus dem Leibniz-Rechenzentrum in Garching mit 300.000 Intel-Prozessoren und Platz 114 noch so’n SuperMUC und Platz 118 noch einer. Das ist eine riesige Halle in Garching. Und wenn’s da eng wird, dann wird der älteste Supercomputer ab- und ein neuer aufgebaut: www.top500.org.

    Weitere Ausgaben von Killer's Security finden Sie hier.