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Killer’s Security: Die Sicherheit des Pinguins | BR24

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In den Online-Nachrichten berichtet Achim Killer über vermehrte Angriffe auf Linux-Server. Auf PCs wiederum ist Linux ein sehr sicheres Betriebssystem. Nutzer sollten es in Erwägung ziehen, wenn demnächst der Support für Windows 7 ausläuft.

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Killer’s Security: Die Sicherheit des Pinguins

In den Online-Nachrichten berichtet Achim Killer über vermehrte Angriffe auf Linux-Server. Auf PCs wiederum ist Linux ein sehr sicheres Betriebssystem. Nutzer sollten es in Erwägung ziehen, wenn demnächst der Support für Windows 7 ausläuft.

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Hacker greifen Linux-Server an

Beim Tux nistet sich immer mehr digitales Ungeziefer im Gefieder ein. Das berichtet die IT-Sicherheitsfirma Trend Micro. Also Hacker infizieren vermehrt Linux-Rechner. Wer hat schon einen Linux-Rechner, könnte man sich da fragen? Nun, Linux ist das am weitesten verbreitete Betriebssystem: Android für Handys ist eine Linux-Version. Und die Rechenzentren sind voll von Linux-Servern. Im Rechenzentrum gibt’s kaum Windows, sondern vor allem Linux. Und infizierte, starke Linux-Server werden gerne für so genannte dDoS-Attacken missbraucht. Sie werden dann von Kriminellen ferngesteuert, stellen zu Dutzenden völlig unsinnige Verbindungsanfragen an einen einzelnen Web-Server - so lange, bis der unter der Arbeitslast zusammenbricht. Manchmal lässt sich so der Besitzer erpressen und zahlt quasi Digitalschutzgeld.

Support-Ende für Windows 7

Linux-PCs hingegen werden kaum angegriffen, weil sie so selten sind. Aber das könnte sich ändern, wenn nämlich nächsten Januar der Support für Windows 7 ausläuft und dann die User sich zwischen Windows 10 – das mögen eher konservative PC-Nutzer nicht so sehr – und Linux entscheiden müssen. Die Linux-Benutzeroberflächen sehen meistens aus wie ein älteres gewohntes Windows. Alles, was es dafür braucht, gibt’s gratis im Netz. Zwischen Dutzenden Linux-Versionen, so genannten Distributionen, kann man wählen. Und dann muss man noch einen USB-Stick als Installations-Medium präparieren. Das geht mit dem kostenlosen Tool UNetbootin. Oder man nimmt LiLi, den LinuxLive USB Creator. Damit kann man eine beliebige Linux-Version ausprobieren, praktisch ohne dass was passieren kann.

Brexit im Cyberspace

Boris Johnson ist Premier in UK. Also wie der Brexit auf der irischen Insel aussehen wird, darüber wird er sich wohl mit der EU noch ein bisschen kabbeln. Wie der Brexit im Cyberspace aussehen wird, ist jetzt hingegen klar: EU-Bürger dürfen Web-Adressen mit der Endung .eu behalten, auch wenn sie dauerhaft in Großbritannien wohnen. Briten hingegen müssen europäische Web-Adressen abgeben.

PCs droht Hitzeschlag

Wegen der Hitze noch: Da ist Frischluft ganz wichtig – auch für PCs, vor allem für die schönen, wie sie früher üblich waren, die, die man noch aufmachen und dann was raus- oder reinschrauben kann. Bei denen sollte man bei diesen Temperaturen dafür sorgen, dass die Lüftung gut funktioniert, also ganz vorsichtig mit einem Handstaubsauger die Prozessorkühlung und die Lüftungsschlitze absaugen. Sonst kann’s leicht sein, dass er einen Hitzeschlag kriegt, der gute alte PC.

Weitere Ausgaben von Killer's Security finden Sie hier.