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Killer’s Security: Das Ende ist nah! | BR24

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Achim Killer

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    Killer’s Security: Das Ende ist nah!

    In den Online-Nachrichten berichtet Achim Killer über das nahe Ende – von Windows 7. Nur noch bis nächsten Januar gibt’s dafür Updates. Zeit, sich über den Umstieg auf ein neues Betriebssystem Gedanken zu machen. Ubuntu ist eine Alternative.

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    Upload-Filter

    Gegen die EU-Urheberrechtsreform demonstrieren Surfer in etlichen Ländern. Sie befürchten, dass dieses Vorhaben Upload-Filter mit sich bringen würde. Dann würde ein Stückchen künstliche Intelligenz überwachen, ob man geschützte Filme auf Youtube oder Facebook hochlädt. Stimmt nicht, haben bislang die Befürworter der Reform gesagt, das deutsche Justizministerium beispielsweise. Jetzt aber räumt es ein, dass die Reform wohl doch Upload-Filter zur Folge hätte.

    Zerschlagt Facebook!

    Die US-Senatorin Elizabeth Warren fordert derweil die Zerschlagung von Amazon, Facebook, Google und Apple in kleine, wettbewerbsorientierte Unternehmen. Nächstes Jahr will die Frau Präsidentschaftskandidatin der Demokraten werden.

    Und Konstantin Ignatov ist in den USA verhaftet worden, der Chef der Unternehmensgruppe, die Onecoin emittiert, angeblich Kryptogeld, eher ein Schneeballsystem, das die Leute, die Geld reingeben, nicht durchschauen, sagen US-Behörden.

    Das Ende ist nah!

    So, jetzt zu dem, was man so auf dem Rechner hat: Windows 7 beispielsweise, ein gutes, altmodisches PC-Betriebssystem. Aber bloß noch bis Januar nächsten Jahres gibt’s dafür Sicherheits-Updates. Windows 10 sollen die Leute statt dessen nehmen, findet Microsoft. Windows 10 funktioniere auf allen Windows-7-Rechnern, hat der Konzern früher erklärt. Aber diesen Blödsinn erzählt man sich mittlerweile nicht einmal mehr in Redmond. Die Leute sollten sich einen neuen Rechner mit Windows 10 kaufen, heißt es jetzt. – Jo, man kann aber auch mal Linux ausprobieren, am besten Ubuntu. Das ist für Einsteiger geschrieben. Das geht gefahrlos. Man kann’s zum Testen ohne Installation von einem USB-Stick aus, starten.

    Patchday

    Ein Patchday von – man staune – Intel. Regelmäßig vierteljährlich will der Chip-Konzern jetzt Firmware-Updates herausbringen. Diese Woche hat’s den ersten Stapel Sicherheitsflicken gegeben. Das liegt an den Prozessorproblemen, die vor gut einem Jahr entdeckt worden sind, Spectre und Meltdown. Immer mehr ambitionierte Nerds suchen mittlerweile nach Prozessor-Bugs - und werden fündig. Die Sicherheits-Updates müssen von den Geräte-Herstellern in ihre so genannte BIOS-Software eingearbeitet werden. Und die – das BIOS – das kann man dann neu installieren. Sollte man aber vermeiden, wenn sich’s irgendwie machen lässt. Dabei kann man den Rechner schrotten. Die Bugs sind meist nur äußerst schwierig auszunutzen. Und häufig bekommt man Sicherheits-Patches für Prozessoren auch per Betriebssystem-Update für Windows oder Linux.

    Ein Tool-Tipp:

    Send heißt der Datei-Transfer-Dienst von Mozilla, den Machern vom Firefox. Da kann man große Dateien hochladen und dann andern sagen, dass sie sich die da holen können. Wetransfer heißt ein anderer derartiger Dienst: WeTransfer.

    Weitere Ausgaben von Killer' Security finden Sie hier.