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Killer's Security: B5-Online-Nachrichten | BR24

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Killer's Security: B5-Online-Nachrichten

Handy-Apps schnüffeln - die allermeisten sind nur zu diesem Zweck geschrieben worden. Aber wenn Programmierer Mails mitlesen oder Apps heimlich fotografieren, wird's manchem Nutzer doch unheimlich zumute. Von Achim Killer

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Einen vermeintlichen Datenskandal hat das Wall Street Journal diese Woche aufgedeckt. Die Entwickler vom G-Mail-Apps würden die Mails der Anwender lesen, schreibt das Blatt. Also zumindest, dass sie das können, ist nun wirklich nicht skandalös. Genau dafür sind diese Apps ja da, um Mails zu lesen - und zu schreiben. Und Google selbst hat das jahrelang gemacht Rechner die Mails seiner G-Mail-Kundschaft lesen lassen, ob sich vielleicht ein Stichwort findet, zu dem man einen passenden Werbebanner stellen könnte. Das macht Google jetzt nicht mehr, weil der Konzern eh schon alles über die Nutzer weiß. Da muss er nicht auch noch Mails lesen. Aber andere Anbieter von Mail-Apps wissen halt nicht alles. Und da sollte man sich schon überlegen, wem man welche Daten anvertraut. Bei Android-Handys kann man das unter "Einstellungen", "Apps" überprüfen - welche App worauf Zugriff hat. Und unter "Google" in den "Einstellungen" kann man überprüfen, wer oder was sonst noch, PC-Software beispielsweise, Zugriff auf die Google-Kontodaten hat.

Pflaster fürn Donnervogel

Ein Sicherheits-Update für den Thunderbird, den Donnervogel, quasi: der Bruder vom Feuerfuchs, Mail und Kalender für PCs. Da hat's einige Sicherheitsprobleme gegeben. In der Version 52.9 sind sie behoben. Wer den Thunderbird benutzt, der sollte auf diese Version gehen. Das sagt übrigens auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Peinliche Kurzmitteilungen

Und die Meldung zum Schluss: Samsung hat offenkundig bei einigen Galaxy-8- und 9-Geräten die Nachrichten-App nicht so recht im Griff, also die für SMSes. Jedenfalls kursieren darüber Berichte im Netz. Demnach sollen die Handys heimlich ihre Besitzer fotografiert und dann Bilder an gespeicherte Kontakte geschickt haben. Kann man sich jetzt ausmalen, was für verheerende Folgen sowas haben kann. Aus Deutschland werden keine derartigen Fälle berichtet. Aber wer lieber vorsichtig sein will: wieder: "Einstellungen" und dann "Apps". Da kann man unzuverlässigen Apps Rechte entziehen oder sie de-installieren beziehungsweise de-aktivieren.