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Jahresrückblick: Das war Internet 2018 – Teil 3 | BR24

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Kategorie: Facebook-Skandal des Jahres

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    Jahresrückblick: Das war Internet 2018 – Teil 3

    Menschen, Drachen, Sensationen: Das Internet hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Wir blicken zurück und küren heute den Facebook-Skandal des Jahres und blicken auf Altschauerberg, wo ein bekannter Youtuber wohnt.

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    Facebook-Skandal des Jahres: Dass die Firma immer noch existiert

    2018 hätte das Jahr sein sollen, in dem Mark Zuckerberg Facebook repariert: Er wollte das Schmuddel-Image des sozialen Netzwerks aufpolieren, es wieder beliebt machen. Stattdessen war es das schlimmste Jahr für das Unternehmen bisher, der Aktienkurs brach um ein Viertel ein und all das hat sich Facebook selbst zuzuschreiben.

    Die Skandal-Liste ist so lang, jede einzelne Story hätte in einem anderen Unternehmen wohl zur Entlassung der Chefs geführt – doch CEO Zuckerberg und COO Sheryl Sandberg scheinen unantastbar. Trotz massenhaft gestohlener Daten und antisemitischer Schmutzkampagnen gegen Facebook-Kritiker. Trotz einem Drittanbieter-Skandal, der Firmen wie Netflix und Microsoft Zugang zu privaten Nachrichten von Facebook-Nutzern bot. Trotz Lynchmorden in Indien und Mexiko, die auf Fake News via Facebook und die Facebook-Tochter WhatsApp zurückzuführen sind. Und trotz Anhörung vor dem US-Senat sowie chaotischer und intransparenter Regeln beim Löschen von Beiträgen.

    Facebook ist eines der mächtigsten Unternehmen der Welt – aber es hat gezeigt, dass es diese Macht nicht verdient hat. Auch deshalb werden die Rufe nach der Zerschlagung von Facebook immer lauter. Wenn die Chefetage nicht reagiert, könnten diese Rufe 2019 auch die amerikanische Politik erreichen.

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    Kategorie: Unangenehmster Wohnort des Jahres

    Unangenehmster Wohnort des Jahres: Nachbar des Drachenlords

    Die Dorfgemeinschaft Altschauerberg im Landkreis Neustadt an der Aisch ist eine kleine friedliche Gegend – eigentlich. Doch seit einigen Jahren fallen immer wieder junge Menschen in das Dorf ein – sie sind auf der Suche nach dem Haus von Rainer Winkler, eine Art menschgewordenes Internet-Phänomen und Lieblings-Hassobjekt vieler Internet-User.

    Man muss die ganze Geschichte lesen, um sie wirklich glauben zu können, aber als im August hunderte Menschen trotz Versammlungsbesuch eine Art Demo in einer mittelfränkischen Gemeinde veranstalten, nur um ein Meme zu feiern, dürfte es für viele eine Zäsur gewesen sein. Internet-Kultur beschränkt sich 2018 eben nicht mehr nur auf das Internet. Sie spielt auch in der realen Welt eine Rolle. Und dazu zählen die freundlichen genauso wie die hässlichen Seiten.

    Teil 1 unseres Jahresrückblick finden Sie hier.

    Teil 2 unseres Jahresrückblick finden Sie hier.