Zurück zur Startseite
Netzwelt
Zurück zur Startseite
Netzwelt

Jahresrückblick: Das war Internet 2018 – Teil 2 | BR24

© BR

Kategorie: Internet-Nervensäge des Jahres

Per Mail sharen
Teilen

    Jahresrückblick: Das war Internet 2018 – Teil 2

    Tiere, Meme, Sensationen: Das Internet hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Wir blicken zurück und küren heute die Internet-Nervensäge des Jahres und das Internetphänomen des Jahres.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Netz-Nervensäge des Jahres: Elon Musk

    Spätestens seitdem der US-Präsident ein Mann ist, der sein Land mit zunehmend wirren Tweets regiert, macht es sich bei immer mehr Leuten breit: Das Trump-Syndrom – erst twittern, dann denken. Und anders als bei Trump, der immer noch im Amt ist, hat das bei anderen Menschen durchaus Konsequenzen.

    Elon Musk, Chef von Tesla und SpaceX, war zu Beginn des Jahres vermutlich noch einer der beliebtesten Unternehmer der Welt. 2018 dann tippte er sich ins Abseits - Tweet für Tweet. Er beleidigte einen Rettungshelfer, der im Sommer die junge Fußballmannschaft aus Thailand mit geborgen hatte, grundlos als "Pädophilen". Und ein Tweet, in dem er ankündigte, er wolle Tesla von der Börse nehmen, war sogar Thema bei der Börsenaufsicht.

    Am Ende dieses Jahres ist Musk nicht mehr Aufsichtsratschef von Tesla – er musste das Amt abgeben. Und sein Image ist enorm geschwächt. Was schade ist, denn die Welt könnte genau jemand wie ihn gebrauchen: Einen großen, wichtigen Tech-Unternehmer, der Visionen und Inspiration verkauft – und nicht die Daten seiner Nutzer.

    © BR

    Kategorie: Mem des Jahres

    Mem des Jahres: Fortnite-Tänze

    Das Netz-Phänomen des Jahres hat sich vor allem durch eines ausgezeichnet: Es hat sich nicht auf das Netz beschränkt. Die verrückten Tänze aus dem unfassbar erfolgreichen Videospiel Fortnite waren überall: Auf dem Fußballfeld, in Pop-Videos und auf Schulhöfen weltweit. Wer das nicht glaubt, möge beim nächsten Familiengeburtstag den acht-jährigen Neffen fragen, ob er den "Floss" tanzen kann: Erfolgsquote hundert Prozent.

    Nur: Den "Floss" haben gar nicht die Fortnite-Macher selbst erfunden. Er stammt von einem amerikanischen Teenager, der jetzt angekündigt hat, die Firma hinter Fortnite verklagen zu wollen. Begründung: Der Tanzmove gehöre ihm, nicht dem Unternehmen. Es ist bereits die dritte Klage, die Fortnite wegen der Verwendung von Tänzen trifft. Es wäre eben kein Mem, wenn es nicht auch von irgendwo geklaut wäre.

    Teil 1 unseres Jahresrückblicks finden Sie hier.

    Teil 3 unseres Jahresrückblicks finden Sie hier.