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"ICE"-Apps: So speichern Sie Notfall-Daten im Smartphone | BR24

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Per Smartphone kann man den Notruf informieren und den Helfern wichtige Daten zur Verfügung stellen

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    "ICE"-Apps: So speichern Sie Notfall-Daten im Smartphone

    Unsere Smartphones können Leben retten: Durch das Anzeigen wichtiger Daten im Notfall. Etwa wenn man nach einem Unfall oder einer allergischen Reaktion Erste Hilfe braucht oder Angehörige benachrichtigt werden müssen. Die Einrichtung ist leicht.

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    Von
    • Christian Schiffer

    Was ist das ICE-Verfahren?

    ICE steht für „In Case of Emergency“ und soll dafür sorgen, dass Angehörige informiert werden können, wenn dem Smartphone-Inhaber etwas zugestoßen sein sollte. Außerdem können dort Allergien, Vorerkrankungen und andere Informationen vermerkt werden, die im Notfall wichtig werden können.

    Die Idee: Auf dem Handybildschirm sollen diese Daten für Erste-Hilfe-Leistende sichtbar sein. So können die Rettungskräfte die Informationen abrufen und zwar auch dann, wenn das Handy gesperrt ist.

    Wie kann ich die Notfalldaten einrichten?

    Wer ein iPhone mit iOS 8 oder neuer besitzt, der kann die ICE-Daten in der Apple Health-App einrichten. Dort kann man nicht nur die Kontakte von Angehörigen hinterlegen, sondern auch festlegen, wann die entsprechenden Informationen auf dem Sperrbildschirm angezeigt werden sollen. So kann der Nutzer beispielswiese einstellen, dass dieser Notfallpass freigegeben wird, sobald man einen Notruf tätigt. Auch Informationen wie Blutgruppe, Alter oder Allergien lassen sich hier hinterlegen.

    Bei Android ist die Sache ein wenig komplizierter. Es gibt eine vergleichbare App namens „Unfallinformationen“, die auf manchen Geräten vorinstalliert ist, für andere aber erst heruntergeladen werden muss. Mit manchen Geräten ist sie aber auch gar nicht kompatibel.

    Im Google Play Store gibt es jedoch viele Apps, die einen ähnlichen Funktionsumfang bieten. Empfehlenswert sind etwa "ICE - Im Notfall" und "ICE Notfallinfo".

    Welche Probleme können sich ergeben?

    Wenn ein Smartphone verloren geht oder entwendet wird, können die in der ICE-App gespeicherten Informationen auch in die falschen Hände geraten. Eine Alternative: Medizinische Notfall-Armbänder, auf denen die entsprechenden Daten hinterlegt sind.

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