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Horror-Phänomen „Momo-Challenge“: Was Eltern beachten sollten | BR24

© Picture Alliance

Verbreitet sich angeblich jetzt auch über Youtube: Das Horror-Mem "Momo"

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    Horror-Phänomen „Momo-Challenge“: Was Eltern beachten sollten

    „Please Help!!!“ schrieb Kim Kardashian kürzlich auf Instagram, um vor den verstörenden „Momo“-Videos zu warnen. Wir erklären, warum überzogene Hysterie schadet und was Eltern beachten sollten.

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    Momo ist eine Horrorfigur, die gerade angeblich Youtube-Videos für Kindern heimsucht, etwa Let´s Play-Videos oder Clips der britischen Zeichentrickserie „Peppa Wutz“. Oft soll es in den Videos dann zu gewalttätigen Szenen kommen, zudem ruft Momo die Kinder dazu auf lebensgefährliche Dinge zu tun, Stichwort: „Momo-Challenge“. Bisweilen wird behauptet, die Videos werden in Echtzeit „gehackt“, um sie anzuhalten und Momo darin unterzubringen, technisch ist dies allerdings kaum möglich. Trotzdem hat die Unruhe rund um das Schock-Phänomen kürzlich auch Kim Kardashian auf den Plan gerufen. Die dreifache Mutter appellierte per Instagram-Story an Youtube, etwas gegen die Verbreitung von Momo-Videos zu tun. Der Konzern hat mittlerweile geantwortet und mitgeteilt, dass man keine Hinweise auf Videos habe, in denen die Momo-Challenge gezeigt wird. Solche Videos würden zudem gegen die Richtlinien der Plattform verstoßen.

    Schon im vergangenen Jahr sorgte Momo für Aufsehen: Damals war Momo vor allem als Kettenbrief über Whatsapp verbreitet worden. Nun ist vor allem in England das Aufsehen wegen der angeblichen Momo-Videos groß. Schulen warnen vor dem Phänomen, ebenso viele Boulevard-Medien. Doch Experten weisen darauf hin, dass es genau diese Panik ist, die dafür gesorgt hat, dass sich das Horror-Phänomen überhaupt weiterverbreiten konnte.

    Was Eltern beachten sollten

    Eltern sollten sich deswegen nicht an der Hysterie beteiligen, sondern stattdessen folgende Ratschläge beherzigen.

    - Kindersendungen sollten nur auf den offiziellen Youtube-Kanälen geschaut oder auf kostenpflichtigen Portalen wie Netflix & Co. Ebenso hält auch die ARD-Mediathek ein vielfältiges Angebot für Kinder bereit.

    - Lassen Sie ihr Kind nicht über Stunden unbeaufsichtigt mit elektronischen Medien alleine.

    - Klären Sie ihr Kind über sicheres Verhalten im Internet auf. Tipps finden Sie unter anderem auf den Seiten zum Thema Medienkompetenz der ARD.