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Killer’s Security: Bankraub per SMS | BR24

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Achim Killer

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    Killer’s Security: Bankraub per SMS

    In den Online-Nachrichten berichtet Achim Killer diesmal über einen Android-Schädling, der sich per Kurzmitteilung verbreitet. Viele Windows-Nutzer können ihr Betriebssystem nicht auf den aktuellen Stand bringen. Und KI hilft bei Übersetzungen.

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    Von
    • Achim Killer

    FluBot infiziert Android-Handys

    Der FluBot grassiert in Deutschland, ein Banking-Trojaner. Der will Besitzern von Android-Smartphones an die Bankkonten. Man bekommt eine Kurznachricht, eine SMS, dass ein Paket an einen unterwegs sei – mit Federal Express oder mit DHL.

    Da ist ein Link drin zu einer gefälschten Web-Seite, auf der man aufgefordert wird, eine App zu installieren – um die angekündigte Sendung nachverfolgen zu können. Und da ist er drin, der FluBot, in der App. Die will dann, dass man ihr erlaubt, Benachrichtigungen zu lesen, SMSes zu verschicken und auf die Kontakte zuzugreifen.

    Wer sich darauf einlässt, hat verloren: Der FluBot fängt Freigabe-Codes jedweder Art ab und verschickt sich per SMS an Handy-Nummern aus dem Adressbuch. Dann verliert man nicht nur Geld, sondern vielleicht auch Freunde, wenn man sich als digitale Virenschleuder erweist. Android-Apps von Zustelldiensten sollte man sich nur aus Google Play holen.

    Windows schafft es nicht auf den neusten Stand

    Ein Problem haben viele Nutzer von Windows 10. Dafür gibt’s ja zwei Mal im Jahr so genannte Funktions-Updates. Und wenn Windows 10 auf dem aktuellen Stand ist, dann gibt‘s wieder ein paar Monate Sicherheits-Updates dafür.

    Ist recht kompliziert, allein schon herauszufinden, welche Version man hat. Die Windows- und die R-Taste auf dem Keyboard drücken muss man dazu, dann "winver" eingeben. Dann erfährt man’s: vier Ziffern. Die ersten zwei für’s Jahr, die anderen für den Monat. 1909 steht dann da beispielsweise und heißt im neunten Monat, also September, 2019 hat man ein Funktions-Update bekommen.

    Ist schon recht alt, weil: Diese Version unterstützt Microsoft nur noch bis Mai dieses Jahres, haben aber noch viele auf‘m Rechner, weil die neueren Versionen noch nicht überall lauffähig sind. Windows gibt auch schon Warnungen aus, aber machen kann man halt nix, außer die beiden Tasten drücken, Windows und R, "winver" eingeben, dann erfährt man vielleicht, dass man eine alte Version hat, und muss hoffen, dass die in Redmond das noch auf die Reihe kriegen.

    Intelligente Übersetzung

    Noch was Schönes: DeepL ist ein Stück künstliche Intelligenz im Internet, das einem bei Übersetzungen hilft. Und das hat jetzt wieder einige neue Sprachen gelernt, unter anderem Estnisch, Lettisch und Slowakisch. – Ja, für die Meisten ist das schwer zu überprüfen. Aber Englisch kann DeepL auch, und zwar richtig gut. Konditionalsätze – die mit "wenn", "wäre" und "würde" – the advanced learner’s nightmare - der Alptraum eines jeden Schülers – sogar die übersetzt DeepL perfekt mit "if" und mit "would" an der richtigen Stelle: www.deepl.com

    Alle Folgen von Killer's Security finden Sie hier.

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