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Symbolfoto: Ein Smartphone liegt in der Sonne am Strand.

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    Mit dem Handy am Strand: Das sollte man beachten

    Sommerliche Temperaturen sind für technische Geräte eine Gefahr. Befindet sich wie beim Handy noch ein Akku im Inneren, ist Vorsicht geboten. Einige Tipps gegen Sonneneinstrahlung und wie die Temperatur des Geräts wieder gesenkt wird.

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    Von
    • Elke Schmidhuber

    Mobiltelefone mögen keine Hitze. Sie leiden bei heißen Temperaturen. Das gilt sowohl für das Display, als auch für das Innenleben der Handys. Beides kann durch Sonneneinstrahlung und Hitze irreparable Schäden nehmen. Was also tun, damit das Handy gut durch den Sommer kommt?

    Handy zu heiß: Gerätewarnung ernst nehmen

    Ein Piepsen, im Display taucht ein Warndreieck auf und zudem steht dort: Gerätewarnung. Das sollte man ernst nehmen, wenn nicht kann das Mobiltelefon unwiederbringlich den Geist aufgeben soll. "Meist lässt es sich dann ohnehin nicht mehr bedienen", sagt Lisa Brack vom Technikmagazin "Chip".

    Manche Smartphones reagieren damit, dass sie von alleine runterfahren. Doch auch im ausgeschaltetem Zustand kann Hitze dem Gerät weiter zusetzen.

    Erste Hilfe für das überhitzte Handy oder Smartphone

    Wenn man einen Hitzeschaden bemerkt, dann das Mobiltelefon auf alle Fälle rasch an einen kühlen Ort legen, aber nicht an einen zu kühlen, empfiehlt Brack. Auf keinen Fall in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach legen, denn dann muss der Prozessor noch mehr arbeiten. Zudem bildet sich Kondenswasser im Innern, was einen Wasserschaden hervorrufen kann.

    Am besten das Mobiltelefon also einfach an einen schattigen Ort legen und es einige Zeit ausgeschaltet lassen.

    Achtung, Hitzegefahr: Handy nicht im Auto lassen

    Vorbeugen ist besser als Reparieren. Die meisten Marken vertragen laut Herstellerangaben höchstens eine Temperatur bis 35 Grad Celsius im Schatten, bei höheren Temperaturen kann das Gerät Schaden nehmen.

    Der größte Fehler, den Murat Sengün von der Smartphoneklinik München-Pasing nahezu täglich erlebt, ist, dass Leute das Handy im Auto lassen. Dann kann es dort in der Sonne 50 bis 70 Grad heiß werden. Das Gerät gare regelrecht vor sich hin, sagt der Techniker. Meist sei dann der Akku kaputt, oft aber auch mehr.

    Hitze-Schaden am Smartphone: Akku, Display oder mehr?

    Ob das Mobiltelefon einen Hitzeschaden bekommen hat, zeigt sich schnell. Manchmal lässt sich das Display nicht mehr bedienen, manchmal verschwimmen die Farben, manchmal entlädt sich der Akku schnell, manchmal lässt es sich nicht mehr hochfahren.

    Hitze vermindert auf alle Fälle die Leistungsfähigkeit des Akkus dauerhaft. In extremen Fällen kann sich der Akku auch aufblähen. Der Akku lässt sich meist tauschen, das Display ebenso, aber das Innenleben nicht.

    Mit dem Handy am Strand: Das ist zu beachten

    Nicht nur Hitze kann im Sommer eine Gefahr für das Handy sein, sondern auch der Strand-Besuch. Für die Aufbewahrung im Sand oder in Spritznähe von Wasser gibt es Zubehör. Aber Achtung: Taschen, die das Handy extra schützen, sind meistens aus Plastik. Besser ist eine aus Neopren oder Stoff, denn das Plastik kann ebenso schmelzen, so Brack vom Chip-Magazin.

    Ein weiterer Tipp für den Strand-Besuch: Damit der Sand das Display nicht zerkratzt, am besten eine Schutzfolie aufbringen. Wenn in die Kopfhörerbuchsen Sand gerät, diese dann einfach mit einer Zahnbürste reinigen.

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