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Mit dem Schlüssel lassen sich Dateien wiederherstellen, die den schlimmsten digitalen Plagen des vergangenen Jahres zum Opfer gefallen sind, den Erpressungstrojanern Mischa, Golden Eye und Petya. Hinter deren Entwicklung wird ein Hacker Namens Janus vermutet. Er hatte nach der Trojaner-Epidemie vor zwei Wochen seine Hilfe angeboten.

Hilfe für Opfer von 2016

Jetzt hat er eine Art Generalschlüssel für Petya und verwandtes digitales Ungeziefer veröffentlicht. Mit dessen Hilfe können IT-Sicherheitsfirmen relativ einfach Entschlüsselungswerkzeuge schreiben. Die Ransomware-Opfer des vergangenen Jahres können also wieder hoffen, insofern sie die verschlüsselten Dateien archiviert haben.

Kein Mittel gegen Non-Petya

Keine Hilfe hingegen verspricht der Schlüssel für die von der Ransomware-Welle im Juni betroffenen Unternehmen. Der damals verbreitete Trojaner wird meist Non-Petya genannt.

Ein völlig destruktiver Schädling

Strittig ist, warum sich von ihm gekidnappte Dateien auch mit Janus‘ Generalschlüssel wohl nicht wiederherstellen lassen. Vielleicht war er bloß schlampig programmiert. Wahrscheinlich aber handelt es sich bei ihm gar nicht um Erpresser-Software, die Lösegeld einsammeln soll, sondern um einen Wiper, einen Schädling, der Dateien unbrauchbar machen soll.

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B5 Online-Nachrichten vom 15.07.2017 - 06:40 Uhr