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    Killer's Security: Hacker können Spritpreise senken

    Sicherheitsforscher haben Lücken in einem verbreiteten Management-System für Tankstellen entdeckt. Altruistische Hacker könnten dadurch die Benzinpreise senken. Probleme dieser Art dürften heuer noch vielfach publik werden. Von Achim Killer

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    Bereits vergangenen September hat Ido Naor von den Kaspersky Labs die gewaltigen Sicherheitsprobleme im System des Herstellers Orpak entdeckt: Es hängt am Netz. 1.000 davon hat Kaspersky mit Hilfe einer speziellen Suchmaschine entdeckt. Viele haben das Standard-Passwort verwendet, das im Handbuch steht. Darüber hinaus ist der Zugriff mit einem Passwort möglich, das nicht geändert werden kann, auch wenn’s schon jemand ausspioniert hat.

    Diebstahl und Treibstofflecks

    Laut Kaspersky könnten Angreifer die Systeme ausschalten, die Preise ändern, Geld stehlen und Treibstofflecks verursachen. Der Hersteller sei informiert worden, habe aber bislang die Probleme nicht behoben.

    Angriff auf Industrieanlagen

    Es ist typischer Fall. Das System hat schon etliche Jahre auf dem Buckel und stammt noch aus einer Zeit, als sich nicht alle der Internet-Gefahren bewusst waren. Generell wird Hard- und Software für die Industrie oft jahrzehntelang eingesetzt. Etliche derartige Sicherheitslücken in gefährlichen Anlangen dürften denn auch heuer noch entdeckt werden. Wenn es gut läuft von Sicherheitsforschern, wenn nicht -von Cyberterroristen.