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Ziel einer Hackerattacke: Das Software-Unternehmen Microsoft

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    Hacker-Angriff auf Microsoft: Deutschland besonders betroffen

    Microsoft E-Mail Hack Mutmaßlich aus China stammende Hacker haben hunderttausende E-Mail-Server weltweit mit Schadsoftware infiziert. Sie können damit E-Mails mitlesen.

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    Von
    • Christian Schiffer

    Nach den USA sind besonders E-Mail-Server mit Microsoft-Software in Deutschland betroffen. Weltweit könnten von dem Hackerangriff mehr als 250-tausend Mail-Server betroffen sein, auf denen die Microsoft Software Exchange installiert ist. Konkret geht es um die Versionen 2013, 2016 und 2019 von Exchange. Nach den USA sollen wohl besonders viele Server in deutschen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen infiziert sein. Der Grund ist laut Sicherheitsexperten, dass viele Firmen ihre eigenen Rechenzentren für sicherer als die Cloud halten und deshalb ihre E-Mail-Server nach wie vor lokal betreiben. Oft würden Sicherheits-Updates hier aber mit großer Verzögerung eingespielt, während die Server verwundbar bleiben.

    Microsoft: Privatpersonen nicht betroffen

    Microsoft empfiehlt deshalb, so schnell wie möglich ein Security Patch zu installieren, das bereits veröffentlicht ist. Hinter dem Angriff steckt laut US-Sicherheitskreisen ein chinesische Hackergruppe mit dem Namen Hafnium. Ziele seien unter anderem Forschungen zu Infektionskrankheiten sowie Hochschulen, Anwaltsfirmen und Unternehmen mit Verteidigungsaufträgen gewesen. Microsoft teilte weiter mit, Privatpersonen oder deren Exchange Server seien offenbar nicht angegriffen worden.

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