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Google behebt Fehler in der Corona-Warn-App | BR24

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Plakat mit Warn-App

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    Google behebt Fehler in der Corona-Warn-App

    Android-Smartphones hatten vorübergehend Probleme mit der Aktualisierung der Risikokontakte in der Corona-Warn-App. Der Fehler in der Software scheint inzwischen behoben zu sein. Die App läuft angeblich wieder ganz normal.

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    Von
    • Christian Sachsinger

    Ein Softwarefehler hatte dazu geführt, dass man seit Dienstagabend in der Corona-Warn-App kein aktuelles Ergebnis bei der Risiko-Ermittlung mehr bekam. Auf Twitter und der Entwicklerplattform Github berichteten mehrere Anwender, dass sich die App nicht aktualisiere. Auf dem iPhone von Apple tauchte der Fehler hingegen nicht auf.

    Google räumte ein, man habe am späten Dienstagabend ein Problem mit dem Benachrichtigungssystem auf Android entdeckt. Inzwischen hat der US-Konzern eine Fehlerbereinigung herausgegeben. Es könne aber ein paar Stunden dauern, bis die Geräte wieder auf dem neuesten Stand seien. Google will auch direkt mit den Entwicklern der Corona-Warn-Apps zusammenarbeiten, um bei der Wiederherstellung zu helfen. Durch die Panne sollen keine Daten oder Informationen zu potenziellen Gefährdungen verloren gehen.

    Nicht nur deutsche Corona-Warn-App betroffen

    Der Fehler in der Google-Schnittstelle betraf nicht nur die deutsche Corona-Warn-App, sondern alle vergleichbaren Lösungen weltweit. Die Schnittstellen von Google für Android-Geräte und von Apple für das iPhone stellen sicher, dass die Risiko-Ermittlung via Bluetooth-Funk überhaupt funktionieren kann, ohne dass die Akku-Laufzeit dramatisch verkürzt wird.

    Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. GPS-Daten der Nutzer werden absichtlich nicht ermittelt, so dass keine Rückschlüsse auf den Aufenthaltsort von Usern und auf den genauen Ort, wo man eine infizierte Person getroffen hat, möglich sind.

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