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#fragBR24💡 Wie funktioniert die Corona-App? | BR24

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Das Robert-Koch-Institut und viele andere Institute in Europa haben ein technisches Tool gegen das Coronavirus entwickelt - bemĂŒht um Datenschutz. Das Projekt könnte helfen, die Ausbreitung von Corona einzudĂ€mmen.

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#fragBR24💡 Wie funktioniert die Corona-App?

Das Robert-Koch-Institut und viele andere Institute in Europa haben ein technisches Tool gegen das Coronavirus entwickelt - bemĂŒht um Datenschutz. Das Projekt könnte helfen, die Ausbreitung von Corona einzudĂ€mmen.

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Unter dem sperrigen Namen PEPP-PT ist das Projekt an den Start gegangen: Die AbkĂŒrzung steht fĂŒr "Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing": PaneuropĂ€isches PrivatsphĂ€re-erhaltendes Begegnungs-Nachverfolgen.

UniversitĂ€ten und Institute aus acht europĂ€ischen LĂ€ndern arbeiten gemeinsam daran, darunter auch das Robert-Koch-Institut. Das Ziel: Die Ausbreitung des Coronavirus durch Handydaten nachzuverfolgen, und das ohne die PrivatsphĂ€re der BĂŒrger zu verletzen.

Wie die App funktionieren könnte

Wie das Ganze funktioniert, lÀsst sich am besten an einem Beispiel erlÀutern: Person A ist eine typische Nutzerin, die sich die App mit PEPP-PT-Technologie auf ihrem Smartphone installiert. Die App sucht per Bluetooth nach anderen Smartphones mit derselben App - immer im Hintergrund. Person A kommt nun in nahen Kontakt mit Person B - die ebenfalls die App installiert hat. In den Smartphones von beiden wird diese Begegnung vermerkt - aber nirgendwo hochgeladen.

Eine Woche spĂ€ter bekommt Person B einen Testbefund: Sie ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Daraufhin kann Person A informiert werden, die sich bei ihrer Begegnung mit B möglicherweise angesteckt hat. Und genauso alle anderen Kontakte, denen Person B in letzter Zeit fĂŒr eine bestimmte Dauer nahegekommen ist.

Kontakt-Nachverfolgung ohne Überwachung

Alle Daten werden nur auf den Smartphones gespeichert, es werden keine Bewegungsprofile erstellt. Deshalb sind auch viele DatenschĂŒtzer im Grundsatz von der Idee ĂŒberzeugt. Ob die Umsetzung unter Beachtung des Datenschutzes gelingt, wird sich allerdings erst zeigen, wenn die App verfĂŒgbar gemacht wird. Das könnte noch im April passieren.

Die Nutzung der App wird dann freiwillig sein. Je mehr Leute mitmachen, desto grĂ¶ĂŸer sind die Chancen, dass die Corona-Verbreitung durch die PEPP-PT-Technologie mit eingedĂ€mmt werden kann.

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