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Forscher enttarnen vermeintlich anonyme Surfer | BR24

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Forscher enttarnen vermeintlich anonyme Surfer

Anonymität wird von der Internet-Gemeinde geschätzt. Sie existiert im Web aber nicht wirklich: In einer Studie konnte nun einen Großteil von vermeintlich anonymen Surfern enttarnt werden - über Informationen aus sozialen Netzwerken. Von Achim Killer

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"Man kann mit Sicherheit sagen, dass die alles wissen, was man online macht", sagt Sharad Goel von der Stanford University. Mit "die" meint er die großen Werbevermarkter im Netz, Doubleclick beispielsweise, die Google-Tochter.

Soziale Netzwerke als Lösung des Puzzles

Sie wissen, welchen Seiten man sich anschaut, wo man einkauft im Web und welche Dienste man nutzt. Aber sie wissen oft nicht, wie man heißt. Goel und seine Kollegen nun haben herausgefunden, dass es aber sehr einfach für Werbevermarkter ist, ihre Datensammlungen einzelnen Nutzerprofilen in sozialen Netzwerken zuzuordnen. Und dann kennen sie auch noch die Namen der Surfer, denen sie nachschnüffeln.

Studie mit 400 Teilnehmern

Und um den Beweis dafür anzutreten, haben sie versucht, 400 freiwillige, vermeintlich anonyme Surfer zu enttarnen. Und - um es vorwegzunehmen - bei den meisten ist es ihnen gelungen.

Eine ausführliche Version des Beitrags hören Sie um 16:35 und um 20:35 (Wdh.) bei B5 aktuell im B5 Computermagazin