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Elon Musk will an die grauen Zellen ran | BR24

© pa-dpa

Brain-Computer-Interface

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    Elon Musk will an die grauen Zellen ran

    Es könnte das nächste große Ding im Silicon Valley werden. Nach selbstfahrenden Autos und künstlicher Intelligenz kommen jetzt die Gehirn-Computer-Verbindungen. Elon Musk investiert in die Firma Neuralink. Von Achim Killer

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    Über das finanzielle Engagement des Chefs von Tesla und SpaceX berichtet das Wall Street Journal. Neuralink forscht an der effizientesten Mensch-Maschine-Schnittstelle überhaupt: Computer und andere Geräte sollen direkt mit dem menschlichen Gehirn verbunden werden.

    Back-up für Seele und Geist

    Schon der Vordenker auf dem Gebiet der KI, künstlichen Intelligenz, Marvin Minsky war fasziniert von den Möglichkeiten eines BCI (Brain Computer Interface). Er träumte sogar davon, mit dessen Hilfe den Tod zu besiegen. Quasi ein Back-up von Erfahrung, Intellekt und Gemüt sollte über das BCI exportiert und auf einem Computer gespeichert werden. Es hat nicht gereicht: Minsky starb vergangenes Jahr.

    Spielen mit bloßer Gedankenkraft

    Für weniger spektakuläre Zwecke ist die Technologie aber inzwischen einsatzbereit. Brain Pong beispielsweise ist ein Video-Spiel, bei dem sich der Cursor durch schiere Gedanken bewegen lässt. Diese werden über eine elektrische Kappe erfasst.

    Interface lindert Krankheiten

    Bei der Tiefenstimulation wird über eine ins Gehirn implantierte Elektrode beispielsweise Epilepsie gelindert. Auch intelligente Prothesen lassen sich immer besser über Elektroden im Gehirn steuern.

    Zuckerberg will Direktzugriff

    Musk wiederum möchte - so erklärt er - die menschlichen Fähigkeiten über ein BCI erweitern, sonst käme der Mensch gegenüber der KI ins Hintertreffen. Auch Facebook arbeitet an einem BCI. Die Technik ist Trend. Ob der zum etwas Gutem führt, ist allerdings angesichts der Akteure offen.