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Stadtwerke München: Nur noch ein Login für alles | BR24

© Stadtwerke München / Montage BR

Die Stadtwerke München bieten einen eigenen „Single-Sign-on“-Dienst an.

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    Stadtwerke München: Nur noch ein Login für alles

    U-Bahn-Tickets kaufen, Parkscheine lösen, sich über Veranstaltungen informieren: In München geht all das ab Montag mit einem Login. Das neue Angebot soll nicht nur praktisch sein, sondern auch die Daten der Bürger schützen.

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    1,3 Millionen Menschen sind für Online-Dienste der Stadtwerke München registriert. Sie buchen Konzerttickets, kaufen MVG-Tickets, nutzen Ride-Sharing-Angebote oder lösen ihre digitalen Parkscheine. Das Problem: Für jeder dieser Apps benötigte man bisher einen eigenen Benutzernamen und ein eigenes Passwort. Damit soll nun Schluss sein: Mit M-Login bieten die Stadtwerke München ihren Kunden an, alle diese Dienstleistungen nutzen zu können - mit nur einem Login. Wichtig dabei: Die einzelnen Apps bleiben erhalten, die Anmeldeprozedur wird aber jeweils einfacher und bequemer. Wer M-Login nutzen möchte, kann sich auf einem eigenen Portal registrieren.

    Datenschutz zentral

    Die Stadtwerke wollen dabei auch privaten Unternehmen die Möglichkeit geben, M-Login anzubieten. Kunden könnten sich dann einfach über M-Login anmelden, um bestimmte Dienstleistungen oder Waren zu bestellen. Bislang können sich User nur beim Lebensmittel-Startup Get Now per M-Login registrieren. Die Stadtwerke betonen, dass sich solche Partner-Unternehmen dem strengen Datenschutz unterwerfen müssen, dem sich das kommunale Unternehmen verpflichtet hat.

    Konkurrenz zu Facebook & Google

    Damit grenzen sich die Stadtwerke von Google und von Facebook ab, die ebenfalls solche "Single-Sign-on"-Dienste anbieten. Der Vorteil von "Single-Sign-On" liegt auf der Hand: Anstatt sich überall erst einmal kompliziert anmelden zu müssen, reicht ein Account bei Facebook oder Google. Experten warnen allerdings, dass hierbei Daten an Dritte weitergegeben werden, etwa die E-Mail-Adresse.

    Auch Apple mischt mit

    Kürzlich hat auch Apple bekannt gegeben, einen "Single-Sign-on"-Dienst anbieten zu wollen. "Sing in With Apple" will es hierbei unter anderem erlauben, sich mit Gesichtserkennung anzumelden. Zudem soll nicht die richtige E-Mail-Adresse des jeweiligen Nutzers an Drittanbieter weitergegeben werden. Stattdessen generiert Apple eine zufällige E-Mail-Adresse, über die dann die Kommunikation abgewickelt wird.