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DLD Campus: Studierende treffen auf Politik und Wirtschaft | BR24

© Hubert Burda Media

Die Bayerische Digitalministerin Judith Gerlach auf dem DLD Campus

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    DLD Campus: Studierende treffen auf Politik und Wirtschaft

    Zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik zog es am Donnerstag nach Bayreuth. Bei dem von Hubert Burda Media veranstalteten Digital-Kongress "DLD Campus" wurden Zukunftsthemen besprochen: von künstlicher Intelligenz bis Mobilität.

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    Zum dritten Mal veranstaltete Hubert Burda Media in Bayreuth den "DLD Campus" - eine jährliche Konferenz rund um Zukunftstechnologie und Digitalisierung. Den Anfang machte Judith Gerlach - Bayerns Ministerin für Digitales. In ihrer Keynote ging die CSU-Politikerin auf die wichtigsten Digitalthemen ein: In Sachen künstliche Intelligenz soll Bayern eine "Leitregion in Europa werden". Bei der Blockchain hofft sie auf Anwendungsmöglichkeiten in der Verwaltung. Und Start-Ups sollen durch digitale Gründerzentren weiter gefördert werden.

    DLD Campus: "weiß-blauen Ideenreichtum"

    Gerlach spricht über solche Themen natürlich regelmäßig. Was aber das Besondere war: Im Publikum saßen nicht nur die üblichen Unternehmer, Journalisten und Politiker - sondern zahlreiche Studierende. Die Ministerin pries den "weiß-blauen Ideenreichtum" der Anwesenden und sie war damit nicht die einzige, die bei dem DLD Campus Bayreuth auf die Jugend setzte. Auch andere Gäste und Redner sprachen die Studierenden direkt an, duzten und siezten ihr Publikum abwechselnd.

    "Was muss ich tun, um da hin zu kommen?"

    Der Ideenaustausch auf der Bühne inspirierte: Nachdem Gerlach von der Bühne gegangen war, übernahm der Digital-Stratege Maks Giordano. "Wagt euren Moonshot", gab er den Studierenden mit auf den Weg. Genau wie die Mondlandung vor 50 Jahren seien auch die Herausforderungen der heutigen Zeit einschüchternd, Mut würde sich aber am Ende auszahlen. Kurz darauf erschien Andreas Kunze auf der Bühne - 28 Jahre alt und CEO des KI-Unternehmens KONUX. "Als was würde ich in zehn Jahren gerne aufwachen wollen?", fragte er in den Raum. "Und: Was muss ich tun, um da hin zu kommen?"

    Universität Bayreuth im Fokus

    Für die Studierenden war die Veranstaltung eine ganz besondere Gelegenheit. "Gerade für Bayreuth sind solche Zukunftsthemen noch entscheidender als in München. Dass man diese Perspektiven auch in einer etwas kleineren Stadt mitbekommt, ist sehr sehr wichtig", meinte Moritz, der in Bayreuth "Philosophy & Economics" studiert. Bei ihm hängengeblieben waren aber nicht nur die Ermutigungen, sondern vor allem die konkreten Ideen.

    Eine Fahrkarte für Alles?

    Besonders eine Idee von Katharina Schulze hatte es Florian angetan. Die Grünen-Politikerin hatte am Morgen erklärt, wie sie sich die Mobilität der Zukunft vorstellt: Eine Fahrkarte für alles, mit der man Bus, Bahn, E-Roller und Sammeltaxi fahren kann. Was er jetzt tun wolle, um Ideen wie diese wahr werden zu lassen? "Erstmal weiter studieren und dann hoffen, dass wir es umsetzen können."