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Corona-Warn-App: Rund die Hälfte zweifelt an Wirksamkeit | BR24

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Soll helfen, Infektionsketten zurückzuverfolgen: Die Corona-Warn-App

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    Corona-Warn-App: Rund die Hälfte zweifelt an Wirksamkeit

    Kann die Corona-Warn-App gegen die Pandemie helfen? Eine aktuelle Studie zeigt: Viele Bürgerinnen und Bürger sind skeptisch.

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    Vor ein paar Tagen wurde in Finnland die dortige Corona-Warn-App veröffentlicht. Knapp eine Woche später wurde das Programm gut 1,8 Millionen mal heruntergeladen, also von etwa einem Drittel aller Finnen. Das sind Zahlen, von denen die deutsche Corona-Warn-App nur träumen kann. Zwar wurde die App seit ihrem Erscheinen Mitte Juni knapp 18 Millionen mal heruntergeladen, aber die Zahl der aktiven Nutzer dürfte sehr viel geringer sein.

    Eine Mehrheit ist nicht vom Sinn der App überzeugt

    Ein Grund für die App-Zurückhaltung dürfte sein, dass viele Bürgerinnen und Bürger vom Nutzen des Programms nicht überzeugt sind. Diese Sichtweise legt zumindest eine Studie nahe, die die TU München im Auftrag des Vereins Initiative D21 durchgeführt hat. Demnach gaben 51 Prozent der Befragten an, dass die App nichts am Pandemiegeschehen ändern werde. Im Juni lag dieser Wert noch bei 41 Prozent.

    Angst vor Überwachung per App sinkt

    Die Studie zeigt allerdings auch, dass mehr Bürgerinnen und Bürger dem Datenschutz der Corona-Warn-App vertrauen. Im Juni äußerten noch 57 Prozent der Befragten die Befürchtung, die App könnte zur staatlichen Überwachung genutzt werden. Im August sank dieser Wert auf 44 Prozent. Diesbezüglich scheinen sich die leidenschaftlich geführten Fachdiskussionen rund um den richtigen Datenschutz ausgezahlt zu haben.

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