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Corona-Kommunikation: Das sind die besten Apps für Videochat | BR24

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Videotelefonie: In Corona-Zeiten für viele Menschen Alltag.

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    Corona-Kommunikation: Das sind die besten Apps für Videochat

    Freunde sehen, ohne sich zu treffen: In Zeiten von Corona muss das soziale Leben anders organisiert werden. Digital eben. Wir erklären, welche Videochat-Apps es gibt und für wen sie geeignet sind.

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    Videokonferenzen haben derzeit Hochkonjunktur. Aber welche App soll man verwenden? Das hier sind die wichtigsten:

    Für Gewohnheitstiere: Skype

    Skype ist die Gand Dame unter den Video-Apps. Seit 2003 gibt es den Dienst nun schon und bereits seit 2006 kann man über Skype auch Videokonferenzen führen. Das Gute an Skype: Das Programm ist sehr verbreitet, zudem können bis zu 50 Personen an einer Konferenz teilnehmen. Hilfreich: Man kann den Hintergrund unscharf stellen. Das ist praktisch, wenn man wegen dem Corona-Stress keine Zeit hat, vor der Videokonferenz mit dem Chef noch ordentlich aufzuräumen.

    Für Oma und Opa: WhatsApp

    Der größte Vorteil von WhatsApp: So ziemlich jeder hat diese App auf seinem Smartphone. Vor allem älteren Menschen sind eifrige WhatsApp-User. Ein weiterer Vorteil: Eine Videokonferenz ist per Knopfdruck hergestellt. Allerdings können nur bis maximal vier Personen an einer Videokonferenz teilnehmen. Übrigens bieten auch diverse andere Messenger die Möglichkeit, per Videokonferenz mit den Liebsten zu sprechen.

    Für die Thekenmannschaft: Zoom

    Zoom ist ein wenig der Shooting-Star unter den Video-Apps. Die Anwendung hat beträchtlich von der Corona-Krise profitiert und wird vor allem in Unternehmen eingesetzt. Der Vorteil von Zoom: Sehr viele Menschen können miteinander eine Videokonferenz abhalten, insgesamt können maximal bis zu 100 gleichzeitig teilnehmen. Und: Man kann in Zoom recht einfach Präsentationen halten. Nachteil: Gruppengespräche sind in der Gratis-Version auf 40 Minuten begrenzt.

    Für Apple-User: Facetime

    Facetime ist einfach zu bedienen und kann vor allem mit unterhaltsamen Gimmicks punkten, wie etwa Filtern, mit deren Hilfe man sich beispielsweise einen virtuellen Bart ankleben kann. Bis zu 34 Personen können sich hier gleichzeitig in einer Videokonferenz tummeln. Problem: Diese 34 Personen benötigen dazu ein iPhone, iPad oder anderes Apple-Gerät.

    Für Kontaktfreudige: Houseparty

    Houseparty ist eine Videochat-App, die eigentlich schon ein wenig in Vergessenheit geraten war. Jetzt ist Houeseparty aber wieder angesagt, vor allem unter jüngeren Usern. Das besondere an Houseparty: Man kann nicht nur mit Freunden in einer Videokonferenz abhängen, sondern auch mit Freunden von Freunden. Das macht die App interessant für alle diejenigen, die auch während der Corona-Krise neue Leute kennenlernen möchten.

    Für alle: MEET

    MEET ist ein simpler und kostenloser Dienst, den die Initiative Freifunk München eingerichtet hat. Über den eigenen Browser kann man sich einfach in eine Video-Konferenz einklinken oder eigene Gruppen dafür erstellen. Die Funktionalität erinnert an den norwegischen Videokonferenz-Anbieter Whereby. MEET kann man nutzen, ohne extra Software zu installieren, Abo-Gebühren zu bezahlen oder Werbetracking zulassen zu müssen. Die Idee für MEET ist in München entstanden, aber gut möglich, dass dieses Vorbild Schule macht.