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Apple stoppt Siri-Auswertung | BR24

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Apple will als erster Anbieter von Sprachassistenten die Nutzer ausdrücklich um Erlaubnis fragen, ob Mitarbeiter nachträglich Mitschnitte anhören dürfen. Die Funktion soll in einem Software-Update umgesetzt werden.

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Apple stoppt Siri-Auswertung

Apple will als erster Anbieter von Sprachassistenten die Nutzer ausdrücklich um Erlaubnis fragen, ob Mitarbeiter nachträglich Mitschnitte anhören dürfen. Die Funktion soll in einem Software-Update umgesetzt werden.

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Die Auswertung von Sprachaufnahmen wurde weltweit vorerst abgeschaltet. Das Unternehmen wolle den gesamten Prozess überarbeiten, teilte ein Apple-Sprecher in Cupertino mit.

Apple-Nutzer sollen gefragt werden

In wenigen Wochen soll es ein Update geben: Die Nutzer können dann selbst entscheiden, ob sie Sprachaufnahmen Apple zur Analyse zur Verfügung stellen wollen.

Vergangene Woche hatte die britische Tageszeitung The Guardian berichtet, Apple werte einzelne Siri-Sprachaufzeichnungen aus, um seinen Dienst verbessern zu können. Das Unternehmen hatte dazu einem Dienstleister Mitschnitte überlassen, allerdings Benutzer-Kennungen gelöscht, sodass keine Rückschlüsse gezogen werden konnten. Apple hatte betont, man habe nur ein Prozent aller Siri-Anwendungen zur Verbesserung ausgewertet.

Amazon analysiert weiter weltweit, Google nicht mehr in Europa

Amazon und Google halten dagegen weiterhin an dieser Praxis fest. Google hat allerdings gestern bekannt gegeben, dass es Aufnahmen seiner Nutzer in Europa nicht mehr analysieren wolle. Im Rest der Welt dagegen schon.

Von
  • Marcus Schuler
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