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Apple: Kein Massenangriff auf iPhones | BR24

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Laut Google sind tausende iPhones jahrelang ausspioniert worden. Apple spricht dagegen jetzt von einer eng begrenzten Attacke auf chinesische Uiguren. Außerdem habe die Lücke nur zwei Monate bestanden.

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Apple: Kein Massenangriff auf iPhones

Laut Google sind tausende iPhones jahrelang ausspioniert worden. Apple spricht dagegen jetzt von einer eng begrenzten Attacke auf chinesische Uiguren. Außerdem habe die Lücke nur zwei Monate bestanden.

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Apple hat Behauptungen seines Konkurrenten Google zurückgewiesen, wonach iPhones jahrelang einem breit angelegten Hackerangriff ausgesetzt gewesen seien. Es habe sich keineswegs um einen Massenangriff auf alle iPhones gehandelt, teilte Apple mit. Vielmehr sei es eine eng begrenzte Attacke gewesen, die sich gegen die Minderheit der chinesischen Uiguren konzentrierte. Weniger als ein Dutzend Websites hätten die Malware eingeschleust.

Nur zwei Monate lang und nicht zwei Jahre

Weiter heißt es in der Erklärung von Apple: Die Google-Veröffentlichung - sechs Monate, nachdem Apple ein Sicherheits-Update herausgebracht habe - erwecke den Eindruck eines massenhaften Abgriffs von Daten, um die gesamte Bevölkerung in Echtzeit zu überwachen. Dies sei niemals der Fall gewesen.

Außerdem hätten die infizierten Websites nur zwei Monate Angriffe ausgeführt und nicht - wie von Google behauptet - zwei Jahre. Man habe schon an der Behebung der Lücken gearbeitet, bevor Google auf Apple zugekommen sei, betonte der Konzern.

Das Suchmaschinen-Unternehmen hatte vor einer Woche berichtet, dass Tausende Apple iPhones über einen Zeitraum von zwei Jahren von bestimmten Websites mit Schadsoftware infiziert worden seien. Dieser Angriff habe sich gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe gerichtet. Gegen welche, hatte Google nicht mitgeteilt.

Von
  • Marcus Schuler
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