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Anwender-Souveränität: Tux gehorcht aufs Wort | BR24

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Tux - das Maskottchen des alternativen Betriebssystems Linux.

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    Anwender-Souveränität: Tux gehorcht aufs Wort

    Sicherheits-Updates sind ein Problem. Oft bekommt man keine. Oder sie werden einem aufgenötigt. - Linux hingegen gibt dem Anwender die Hoheit über den PC zurück. Von USB-Stick gestartet lässt sich das alternative Betriebssystem gefahrlos testen.

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    Gamer kennen diese frustrierenden Momente: Man will als Ego-Shooter ein Monster niedermähen. Aber weder die Schüsse sind zu hören, noch der Todesschrei des Monsters. – Der Grund: Ein Windows-10-Update hat die Soundkarte lahmgelegt. Microsoft’s aktuelles Betriebssystem installiert wann es will und was es will. Und wenn man das verhindern möchte, muss man das System austricksen, was oft misslingt.

    Reise durch die Linux-Welt

    Für das solide und bei Profis beliebte Windows 7 wiederum gibt es nur noch kurze Zeit Sicherheits-Updates. Was bleibt? – Wirklich sicherheitsbewusste Anwender können sich mit Linux vertraut machen. Das Betriebssystem, dessen Maskottchen der Pinguin Tux ist. „Bei Linux werden nur die Komponenten auf den neusten Stand gebracht, die der Anwender tatsächlich aktualisieren will“, sagt Prof. Klaus Knopper, der die Linux-Variante Knoppix herausgibt.

    Booten von CD oder USB

    Aber Linux ist eben auch eine völlig andere Welt als Windows. Knoppers Knoppix ist bekannt geworden, weil es sich verwenden lässt, ohne installiert zu werden. Man startet es stattdessen von CD oder USB, „Live“ nennt sich das. Mittlerweile lassen sich fast alle Linux-Varianten auf diese Weise nutzen. Die Start-Datenträger müssen dazu speziell präpariert - bootfähig gemacht – werden. Sticks lassen sich bequem mit LiLi einrichten, dem Linux Live USB Creator für Windows.

    Virtuelle Maschinen

    Alternativ kann das Betriebssystem-Image auf einer virtuellen Maschine wie dem VMWare-Player oder der Virtual Box gestartet werden. Das sind Windows-Programme, die so tun, als würde es sich bei ihnen vollständige PCs handeln. So kann man darauf Linux installieren, und Linux und Windows lassen sich gleichzeitig nutzen. Nach dem Löschen einer virtuellen Maschine oder dem Ende eines Live-Laufs hinterlässt Linux keine Spuren auf dem Rechner. So lässt sich das alternative Betriebssystem problemlos ausprobieren.